APA/APA/dpa/Lino Mirgeler

Schwerverletzter Deutscher lag in Tiroler Garagenausfahrt

03. Feb. 2026 · Lesedauer 1 min

Ein 24-Jähriger ist Montagabend kaum ansprechbar, verletzt und nur leicht bekleidet in einer Garagenausfahrt eines Hotels im Tiroler Wintersportort Sölden (Bezirk Imst) gelegen. Der Deutsche wurde bemerkt, als ein 21-Jähriger mit einem Pkw in Schrittgeschwindigkeit rückwärts aus der Garage fahren wollte. In einer Rechtskurve ertönte plötzlich der Rückfahrsensor und der Lenker entdeckte den Verletzten am Boden liegend. Laut Polizei war er zuvor aus einem Nachbarhaus gestürzt.

Warum der Mann aus dem Haus und damit sechs Meter tief auf die Garagenausfahrt gefallen war, blieb unklar. Nur kurze Zeit später fuhr der 21-Jährige mit dem Auto aus der Garage, wobei es "zum Kontakt" zwischen Fahrzeug und dem Verletzten kam.

Der Pkw-Lenker setzte jedenfalls einen Notruf ab und brachte den Deutschen, der eine offensichtliche Kopfverletzung hatte, in den Beherbergungsbetrieb. Dort wurde er vom Notarzt erstversorgt und anschließend mit dem Hubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen, berichtete die Polizei, die weitere Erhebungen in dem Fall ankündigte.

Zusammenfassung
  • Ein 24-jähriger Deutscher wurde Montagabend schwer verletzt und kaum ansprechbar in einer Garagenausfahrt eines Hotels in Sölden gefunden, nachdem er laut Polizei etwa sechs Meter tief aus einem Nachbarhaus gestürzt war.
  • Ein 21-jähriger Autofahrer entdeckte den nur leicht bekleideten Mann, als der Rückfahrsensor seines Fahrzeugs beim Rückwärtsfahren anschlug und es zum Kontakt zwischen Pkw und Verletztem kam.
  • Der Verletzte erlitt eine offensichtliche Kopfverletzung, wurde vom Notarzt erstversorgt und mit dem Hubschrauber in die Innsbrucker Klinik gebracht, während die Polizei weitere Ermittlungen durchführt.