Schwerpunktaktion gegen Roadrunner-Szene in Wien
"Aufgrund vorliegender Erkenntnisse war von einer organisierten Kolonnenfahrt aus Wien und Niederösterreich auszugehen", hieß es in einer Aussendung. Die Exekutive reagierte mit Präsenz, mobilen Kontrollen und gezielten Anhaltungen. Hervorgehoben wurde dabei ein Motorradfahrer, der im Bereich der Donauufer-Autobahn (A22) und der Südosttangente (A23) die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h gleich um 85 km/h überschritt. Führerschein hatte der Lenker keinen, er wurde angezeigt und sein Fahrzeug wurde vorläufig beschlagnahmt.
Zu dem Treffen selbst war es indes nicht gekommen, es wurde von den slowakischen Behörden kurzfristig untersagt, die motorisierte Gruppierung fuhr infolge in Richtung Bratislava weiter. Neben den Anzeigen wegen überhöhter Geschwindigkeit vermeldete die Polizei zudem auch 15 Schnellrichteranzeigen, vier Anzeigen wegen fehlender Lenkberechtigung, 59 technische Beanstandungen an Fahrzeugen, 18 Führerscheinabnahmen (vor allem wegen Schnellfahrens), zwölf Kennzeichenabnahmen sowie 160 Organmandate.
Zusammenfassung
- Bei einer Schwerpunktaktion der Wiener Polizei gegen die Roadrunner-Szene am Wochenende wurden 746 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt.
- Ein Motorradfahrer überschritt auf der A22 und A23 das Tempolimit um 85 km/h, hatte keinen Führerschein und sein Fahrzeug wurde beschlagnahmt.
- Neben 15 Schnellrichteranzeigen und 59 technischen Beanstandungen gab es 18 Führerscheinabnahmen, zwölf Kennzeichenabnahmen und 160 Organmandate.
