APA/APA/dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Schlittenhunderennen lockt Teilnehmer aus ganz Europa

Heute, 10:43 · Lesedauer 1 min

Zahlreiche Schlittenhundefans aus verschiedenen Ländern Europas sind im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet zu einem internationalen Rennen zusammengekommen. Wie die Veranstalter berichteten, waren mehr als 100 Teams mit mehr als 500 Hunden angekündigt. Die Rennstrecke verlief von Bad Hindelang im Allgäu in die Tiroler Nachbargemeinde Schattwald (Bezirk Reutte) und zurück. Die verschiedenen Strecken waren zwischen sechs und 18 Kilometer lang.

Der Baden-Würtembergische Schlittenhunde Sportclub, der das zweitägige Rennen organisierte, erklärte, dass die Strecken rund um Bad Hindelang technisch besonders anspruchsvoll seien. Es sei "eines der schwierigsten Rennen der Szene, mit spektakulären Abfahrten". Die Musher, die Führer der Hundeschlittengespanne, traten in verschiedenen Klassen gegeneinander an. Die Kategorien unterschieden sich unter anderem dadurch, wie viele Hunde vor den Schlitten laufen.

Am Start waren nicht nur Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, auch etliche Teilnehmer aus Tschechien, Italien, der Niederlande, Polen, Großbritannien und Frankreich waren mit Huskys und anderen Hunderassen gekommen. Im kommenden Jahr ist auf der grenzüberschreitenden Strecke die Austragung der Weltmeisterschaft geplant.

Zusammenfassung
  • Mehr als 100 Teams mit über 500 Schlittenhunden aus neun europäischen Ländern nahmen an einem internationalen Rennen im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet teil.
  • Die technisch besonders anspruchsvolle Strecke führte von Bad Hindelang im Allgäu nach Schattwald in Tirol und war zwischen sechs und 18 Kilometer lang.
  • Im kommenden Jahr soll auf dieser grenzüberschreitenden Strecke die Weltmeisterschaft im Schlittenhunderennen ausgetragen werden.