Schlechter Handyempfang verzögerte Rettung am Feuerkogel
Der Mann war gegen 9.00 Uhr an der Bergstation der Feuerkogel-Seilbahn gestartet und zur Riederhütte marschiert. Am Rückweg nahm er eine unmarkierte und wegen Schneemangels nicht gespurte Route. Zunehmend gelangte er ans Ende seiner Kräfte. Weil er es nicht schaffte telefonisch Hilfe zu rufen, schickte er Angehörigen eine Textnachricht. Diese kam aber auch erst verspätet an und erst knapp zwei Stunden nach dem Hilferuf wurde die Bergrettung alarmiert.
Ein Hubschrauber und Drohnen überflogen das Gebiet, um den Mann zu lokalisieren. Um 19.45 Uhr wurde er schließlich im freien Gelände in rund 1.600 Metern Seehöhe entdeckt, mittels Seilwinde aufgenommen und ins Salzkammergut Klinikum Bad Ischl geflogen.
Zusammenfassung
- Ein 78-jähriger Schneeschuhwanderer wurde am Dienstag nach einer stundenlangen Suche am Feuerkogel in Oberösterreich gerettet.
- Mangels Netzabdeckung konnte der Mann erst mit erheblicher Verzögerung Hilfe rufen, sodass die Bergrettung erst knapp zwei Stunden nach seinem Hilferuf alarmiert wurde.
- Der Wanderer wurde um 19.45 Uhr in rund 1.600 Metern Seehöhe gefunden und mit dem Notarzthubschrauber ins Salzkammergut Klinikum Bad Ischl gebracht.
