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Sachschäden bei Sturm über den Kanaren

Heute, 14:15 · Lesedauer 1 min

Das Sturmtief "Therese" hat auf den Kanarischen Inseln mit Orkanböen, Starkregen und Riesenwellen erhebliche Schäden angerichtet. Spanische Medien berichteten von Überschwemmungen niedrig gelegener Gebiete, entwurzelten Bäumen, Erdrutschen und ramponierten Uferpromenaden. Stellenweise wurde binnen weniger Tage die doppelte durchschnittliche Regenmenge eines ganzen Jahres gemessen. Menschliche Opfer waren den Berichten zufolge zum Glück nicht zu beklagen.

Die Behörden hatten die Bevölkerung der zu Spanien gehörenden Inseln vor der Westküste Nordafrikas schon seit Mittwoch vor dem Sturm gewarnt und dazu aufgerufen, möglichst zu Hause zu bleiben. Kindergärten und Schulen waren geschlossen, Feste und alle größeren Versammlungen im Freien und in Gebäuden abgesagt worden.

Trotz der Sturmfolgen freuten sich viele Menschen den Berichten zufolge aber auch über die nun gut gefüllten Stauseen. In dem Ort San Nicolás auf Gran Canaria läuteten sogar die Kirchenglocken, weil drei größere Stauseen in der Region so voll waren, dass sie überliefen. Damit sei die landwirtschaftliche Bewässerung auf den sonst eher von Trockenheit geplagten Inseln für mehrere Jahre gesichert, schrieb die Zeitung "Canarias7". Im Lauf des Sonntags sollte der Sturm langsam abklingen.

Zusammenfassung
  • Das Sturmtief 'Therese' hat auf den Kanarischen Inseln mit Orkanböen, Starkregen und Riesenwellen Überschwemmungen, entwurzelte Bäume, Erdrutsche und beschädigte Uferpromenaden verursacht.
  • Binnen weniger Tage wurde stellenweise die doppelte durchschnittliche Regenmenge eines ganzen Jahres gemessen, wobei drei größere Stauseen in San Nicolás überliefen und die landwirtschaftliche Bewässerung für mehrere Jahre gesichert ist.
  • Die Behörden hatten frühzeitig vor dem Sturm gewarnt, Schulen und Kindergärten geschlossen sowie Veranstaltungen abgesagt, menschliche Opfer wurden keine gemeldet.