Alle Regeln
Ist 2026 eigentlich ein Schaltjahr?
Alle vier Jahre ist es soweit und in unserem Kalender steht ein zusätzlicher Tag eingetragen: der 29. Februar. Dabei handelt es sich um das sogenannte Schaltjahr, in dem es insgesamt 366 Tage gibt, statt der üblichen 365. Zuletzt war das 2024 der Fall.
Das Jahr 2026 hingegen ist kein Schaltjahr – das bedeutet, dass der Februar heuer 28. Tage haben wird. Aber warum ist das eigentlich so?
Warum gibt es Schaltjahre überhaupt?
Kurze Erklärung: Gebe es die Schaltjahre nicht, würden sich die Jahreszeiten in einem Kalender immer weiter verschieben. Ein Jahr – als der Zeitraum, den die Erde braucht, um die Sonne einmal komplett zu umkreisen - dauert nämlich genau genommen nicht 365 sondern 365,24219 Tage. Das sind rund 5 Stunden und 49 Minuten mehr als ein Kalenderjahr hat.
- Mehr lesen: Alle Regeln und Ausnahmen zum 29. Februar
Nach vier Jahren kommt man mit den zusätzlichen Stunden auf rund 24 – hier wird dann der 29. Februar als Schalttag in den Kalender eingefügt.
Mit dem Schaltjahr wird unser Kalender also mit dem Sonnenkalender gleichgeschaltet. Würde man das nicht tun, würde der Frühling irgendwann im Dezember beginnen.
Berechnung: Wann gibt es Schaltjahre?
Grundsätzlich ist ein Schaltjahr, wenn die Jahreszahl durch vier teilbar ist – also alle vier Jahre.
Ausnahmen gibt es, wenn die Jahreszahl durch 100 teilbar ist: dann gibt es kein Schaltjahr. Wenn die Jahreszahl durch 400 teilbar ist, ist hingegen immer ein Schaltjahr.
Nachdem das letzte Schaltjahr 2024 war, wird es das nächste also 2028 geben.
Video: Nur alle 4 Jahre - der 29. Februar
Zusammenfassung
- Alle Jahre wieder stellt sich der ein oder andere dieselbe Frage: Ist dieses Jahr eigentlich ein Schaltjahr oder nicht?
- Und wann und warum gibt es überhaupt Schaltjahre?
- Ein Überblick.
