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Rauferei mit Messer am Wiener Reumannplatz

Heute, 10:45 · Lesedauer 1 min

Ein lautstarker Streit, aus dem sich eine Rauferei entwickelte, hat Passanten am Montagnachmittag am Reumannplatz in Wien-Favoriten aufhorchen lassen. Gegen 17.00 Uhr gerieten fünf Männer miteinander in Streit. Am Ende blieb laut Polizeisprecher Philipp Haßlinger einer der Beteiligten in der Waffenverbotszone liegen. Ein Kontrahent hatte ein Messer gezogen und dem Mann in den Oberschenkel gestochen sowie Schnitte im Gesicht verpasst.

Während die drei Täter in Richtung der Fußgängerzone flüchteten, kümmerten sich Beamte der Bereitschaftseinheit und ein sogenannter WEGA-Medic um den Verletzten. Ein Rettungsdienst brachte den Verletzten in ein Krankenhaus. Eine Sofortfahndung blieb ergebnislos, im Zuge der Ermittlungen wurde ein 23-jähriger syrischer Staatsbürger als ein Verdächtiger ausgeforscht. Auch die anderen Beteiligten dürften laut Polizei syrische bzw. irakische Staatsbürger sein.

Zusammenfassung
  • Am Montagnachmittag gerieten gegen 17.00 Uhr fünf Männer am Wiener Reumannplatz in einen lautstarken Streit, der in einer Rauferei endete.
  • Ein Mann wurde in der Waffenverbotszone mit einem Messer in den Oberschenkel gestochen und im Gesicht verletzt, während drei Täter in Richtung Fußgängerzone flüchteten.
  • Die Polizei leitete eine Sofortfahndung ein und identifizierte einen 23-jährigen syrischen Staatsbürger als Verdächtigen, während das Opfer ins Krankenhaus gebracht wurde.