APA - Austria Presse Agentur

Prinz William um Vater und Großeltern besorgt

17. Apr 2020 · Lesedauer 2 min

Prinz William ist nach eigenen Angaben zu Beginn der Corona-Pandemie um die Gesundheit seines infizierten Vaters Prinz Charles sehr besorgt gewesen. Als er erfahren habe, dass sich sein Vater mit dem Virus angesteckt hatte, sei er zunächst in "ziemlicher Sorge" gewesen, da dieser mit seinen 71 Jahren zur Risikogruppe zähle, sagte der älteste Sohn des britischen Thronfolgers am Freitag der BBC.

Prinz William ist nach eigenen Angaben zu Beginn der Corona-Pandemie um die Gesundheit seines infizierten Vaters Prinz Charles sehr besorgt gewesen. Als er erfahren habe, dass sich sein Vater mit dem Virus angesteckt hatte, sei er zunächst in "ziemlicher Sorge" gewesen, da dieser mit seinen 71 Jahren zur Risikogruppe zähle, sagte der älteste Sohn des britischen Thronfolgers am Freitag der BBC.

"Aber mein Vater hatte im Laufe der Jahre viele Brustinfektionen, Erkältungen und Ähnliches, und so dachte ich mir, wenn jemand in der Lage sein wird, dies zu überstehen, dann er", sagte der 37-jährige Prinz William weiter. Am Ende habe sein Vater tatsächlich nur leichte Symptome gehabt. Prinz Charles war im vergangenen Monat positiv auf das Virus getestet worden, hatte sich aber nach einer Woche in Selbstisolation auf seinem schottischen Landsitz wieder erholt.

Auch wegen der Gesundheit seiner Großeltern mache er sich Gedanken, sagte Prinz William weiter. Die 93-jährige Queen und ihr fünf Jahre älterer Ehemann, Prinz Philip, hatten sich zu Beginn der Corona-Pandemie auf Schloss Windsor bei London zurückgezogen. "Wir tun alles, um sicherzustellen, dass sie isoliert und geschützt sind, aber ich bin unruhig", sagte er der BBC.

William und seine Frau Kate setzen sich für Organisationen ein, die sich um Menschen mit psychischen Problemen kümmern. In dem BBC-Video riefen sie ihre Landsleute dazu auf, sich in der Corona-Krise auch um ihre seelische Gesundheit zu kümmern. Auch ihre Familie habe in den ersten drei Wochen mit der Ausgangssperre "Höhen und Tiefen" gehabt, sagte Kate.

Mit ihren Angehörigen blieben sie über Videoanrufe in Kontakt, erzählte Kate. Doch sei es für ihre Kinder dabei nicht immer einfach, den richtigen Ton zu treffen. Das Paar hat drei Kinder, den sechsjährigen George, seine zwei Jahre jüngere Schwester Charlotte und Louis, der in der kommenden Woche zwei Jahre alt wird.

Quelle: Agenturen