So schrill war die Wiener Regenbogenparade

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Am Samstag zeigte sich Wien von seiner bunten Seite. Zehntausende Menschen strömten zur 28. Regenbogenparade am Ring, um sich für die Rechte der LGBTQIA+ Community stark zu machen. In Sachen Outfits war heuer augenscheinlich "mehr ist mehr" die Devise - oder doch "weniger ist mehr"? PULS 24 zeigt die besten Bilder und Highlights.

Gegen 12 Uhr setzte sich der bunte Zug in Bewegung, etwa 340.000 Menschen nahmen teil. Beinahe hundert geschmückte Lkws und Gruppen waren dabei. 

Veranstaltet wird die Regenbogenparade auch heuer von der Homosexuellen-Initiative (HOSI) Wien als "wichtiges Zeichen lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans, intergeschlechtlichen und queeren (LGBTIQ-)Lebens".

Wie jedes Jahr durften ausgefallene Outfits nicht fehlen. 

Galerie: Die schrillsten Outfits

"Pride bringt tausende Menschen auf die Straße"

Organisatorin Katharina Kacerovsky-Strobl sagte im Vorfeld: "Heute sehen wir: Pride bringt tausende Menschen auf die Straße, die gegen Ungerechtigkeit aufstehen und diese aussprechen. Pride zählt heute zu einer der stärksten Bewegungen weltweit, bei der Menschen vereint für die gute Sache eintreten und diese Welt zu einem besseren Ort machen wollen".

"Pride ist keine momentane Bewegung, keine vorübergehende Phase, keine Modeerscheinung, die verschwinden und kein Wahn, der sich wieder beruhigen wird sowie auch kein Werbeprodukt, das sich gut verkaufen lässt".

Der Abschluss findet gegen 18.00 Uhr am Wiener Rathausplatz statt, wo unter anderem Conchita Wurst und die diesjährige ESC-Kandidatin Kaleen auftreten werden.

Wurst alias Thomas Neuwirth geht seit 20 Jahren auf nationale und internationale Pride Paraden. "Ich weiß nicht, wie viele es waren", sagte der Sänger gegenüber dem ORF. Besonders sei aber die erste Veranstaltung dieser Art am 15. Juni in Bad Ischl im Salzkammergut - der Geburtsregion von Neuwirth, wo er als Conchita ebenfalls auftreten wird. "Da hat sich schon viel getan", so Neuwirth.

Starke Polizeipräsenz 

Nach einem Terror-Zwischenfall bei der Veranstaltung im vergangenen Jahr wurden heuer Sicherheitsvorkehrungen erhöht, was sich vor allem durch mehr sichtbare Polizeipräsenz niederschlug. Für das "Vienna Pride Village" am Rathausplatz wurde eine Durchsuchungsanordnung verordnet. Hier wird der Zutritt nur jenen Personen gestattet, die ihre Kleidung und mitgeführten Behältnisse durchsuchen ließen.

Video: Erste Bilder der Vienna Pride

ribbon Zusammenfassung
  • Am Samstag zeigte sich Wien von seiner bunten Seite.
  • Zehntausende Menschen strömten zur 28. Regenbogenparade am Ring, um sich für die Rechte der LGBTQIA+ Community stark zu machen.
  • In Sachen Outfits war heuer augenscheinlich "mehr ist mehr" die Devise - oder doch "weniger ist mehr"?
  • PULS 24 zeigt die besten Bilder und Highlights.