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Polizei-Großeinsatz nach Disput zwischen Türken und Kurden

Juni 24, 2020 · Lesedauer 2 min

In Wien-Favoriten sind am Mittwochabend laut Medienberichten bei einer Kundgebung türkische und kurdische Gruppierungen aneinandergeraten. Es kam zu einem Großeinsatz der Polizei im Bereich der Fußgängerzone im 10. Wiener Gemeindebezirk. Ein Sprecher erklärte gegenüber der APA aber am späten Abend, dass die Situation unter Kontrolle sei. "Es ist relativ ruhig."

Berichte in Onlinemedien (www.heute.at und www.oe24.at), wonach es zu einer "Massenschlägerei" gekommen sei, bestätigte der Polizeisprecher nicht. Es habe aber sehr wohl eine größere Menschenansammlung gegeben. Daher sei die Polizei nicht zuletzt wegen der Coronakrise mit einem großen Aufgebot ausgerückt. An Ort und Stelle hätten dann zwei "rivalisierende Gruppen räumlich getrennt werden müssen". Eine Person sei vorübergehend festgenommen worden.

Laut einer Augenzeugin waren bei dem Einsatz in der Fußgängerzone in der Nähe des Viktor-Adler-Markts in Richtung Innenstadt mindestens neun Polizeiautos und ein Hubschrauber im Einsatz. "Polizisten standen auf der Favoritenstraße Rücken an Rücken, damit sie beide Seiten im Blick haben."

Laut "oe24.at" gab es mindestens einen Verletzten, der in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Da ein Soldat in Bundesheer-Uniform die Arbeit der Polizei behindert habe, sei auch eine Militärstreife ausgerückt, meldete das Portal "www.heute.at". Wie die Polizei gegenüber der APA angab, löste sich die Situation ab 23.00 Uhr aber sukzessive auf.

Quelle: Agenturen