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Leck bei Öl-Pipeline in Deutschland geschlossen

11. Dez. 2025 · Lesedauer 1 min

Das Leck an einer Pipeline in der brandenburgischen Uckermark ist geschlossen. In der Nacht auf Donnerstag beendeten die Feuerwehren zwischen 2.00 und 3.00 Uhr ihren Einsatz, wie ein Sprecher der Regionalleitstelle Nordost sagte. Diese koordiniert Rettungs-, Feuerwehr- und Katastropheneinsätze. Das Leck in der Pipeline, die von Rostock nach Schwedt führt, war am Mittwochabend bei einem Arbeitsunfall entstanden - mindestens 200.000 Liter Rohöl traten aus.

Die zuständige Raffinerie PCK teilte mit, nach ersten Erkenntnissen sei das Unglück durch vorbereitende Arbeiten für einen geplanten Sicherheitstest an der Pipeline verursacht worden. Eine absichtliche Fremdeinwirkung konnte demnach ausgeschlossen werden.

Das Öl war aus einem kleinen Leck mit einem Druck von circa 20 Bar viele Meter hoch herausgeschossen und auf einem Acker gelandet. Die Einsatzstelle sei noch in der Nacht an PCK übergeben wurde, sagte Alexander Trenn, Gefahrstoffexperte vom Landesfeuerwehrverband. "Gestern wurde noch abgepumpt und so viel wie möglich Öl in die ganzen Saugwagen gepumpt", sagte er. Als die Feuerwehren wegfuhren, seien zumindest auch die Öllacken weg gewesen.

Zusammenfassung
  • In der brandenburgischen Uckermark wurde ein Leck an einer Pipeline, durch das mindestens 200.000 Liter Rohöl austraten, in der Nacht auf Donnerstag geschlossen.
  • Das Leck entstand am Mittwochabend bei vorbereitenden Arbeiten für einen geplanten Sicherheitstest und eine absichtliche Fremdeinwirkung wurde laut Raffinerie PCK ausgeschlossen.
  • Feuerwehren beendeten ihren Einsatz zwischen 2.00 und 3.00 Uhr, pumpten das Öl mit Saugwagen ab und übergaben die Einsatzstelle noch in der Nacht an die Raffinerie.