Ronzheimer: Hamas sind auf Israels Bodenoffensive vorbereitet

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Paul Ronzheimer ("Bild") berichtet an der Grenze zum Gazastreifen von "massivem Artilleriefeuer", erheblichen Schäden und vielen Toten. Er rechnet damit, dass die heftigen Kämpfe weitergehen. Das Ziel sei, das Vorrücken für Bodentruppen sicherer zu machen.

Israelische Vorstöße in den Gazastreifen habe es schon in den vergangenen Tagen immer wieder gegeben, aber am Freitag in der Nacht seien die Angriffe heftiger geworden, seither werde durchgehend gekämpft, berichtet der Kriegsreporter PULS 24 am Samstagnachmittag. Panzer seien nach wie vor in Gaza, dazu kämen Luftangriffe. 

"Erhebliche Zerstörung"

Journalisten-Kollegen aus Gaza würden berichten, "dass die Situation sehr, sehr dramatisch ist". Der Strom ist ausgefallen. Selbst Rettungswägen könnten nicht untereinander kommunizieren, "was die Rettung von Menschen sehr erschwert hat". Bilder zeigen "erhebliche Zerstörung", so der Kriegsreporter. Genau könne man die Schäden nicht abschätzen, die Informationen kämen ausschließlich von der Hamas und seien nicht unabhängig überprüfbar. Unter den Opfern der Angriffe, die den Hamas-Tunneln galten, seien aber offenbar "eine Menge Zivilisten"

PULS 24 Reporterin Alexandra Nindl erklärt die Situation nach den stundenlangen Angriffen Israels aus der Luft und vom Boden auf Gaza.

Hamas auf Bodenoffensive vorbereitet

Ronzheimer geht davon aus, dass der israelische Angriff fortgesetzt wird, um weitere Tunnel und Hamas-Kommandostände zu zerstören. Damit soll das Vorrücken der Bodentruppen vereinfacht werden. Die Hamas hätten das Massaker von 7. Oktober monatelang vorbereitet. Die israelische Armee rechnet damit, dass die Hamas auch auf eine Bodenoffensive vorbereitet ist. 

Die Sorge sei groß, dass die Hisbollah im Fall einer Bodenoffensive in den Krieg eintritt. Die große Frage sei, wie dann der Iran reagiert. 

Aktuelle Updates zum Krieg in Israel finden Sie im PULS 24 Liveblog: 

ribbon Zusammenfassung
  • Paul Ronzheimer ("Bild) berichtet an der Grenze zum Gazastreifen von "massivem Artilleriefeuer", erheblichen Schäden und vielen Toten.
  • Der Kriegsreporter rechnet damit, dass die heftigen Kämpfe weitergehen.
  • Das Ziel sei, das Vorrücken für Bodentruppen sicherer zu machen.

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