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Top 10

Gault&Millau-Test: Das sind die besten Krapfen 2026

22. Jan. 2026 · Lesedauer 2 min

Beim jährlichen Wiener Krapfentest von Gault&Millau siegte heuer Öfferl - knapp vor den k.u.k. Hofzuckerbäckereien Demel und Heiner, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag.

Goldbraun sollte die Farbe sein, der Duft frisch und zart-hefig, die Marillenmarmelade gleichmäßig im Backwerk verteilt und wohl dosiert sein - so ein Faschingskrapfen bekommt eine gute Bewertung.

Was bewertet wurde

Die Testobjekte wurden am Morgen des Verkostungstages anonym in Wiener Bäckereien eingekauft. Insgesamt wurden 16 verschiedene Krapfen von Gault&Millau verkostet. Bewertet wurden Optik, Geruch und Geschmack des Krapfens sowie Geruch und Geschmack der Marillenmarmelade.

Die Zuckerfrage wurde bei der Bewertung weitgehend ausgeblendet, es sollte also keine wertende Rolle spielen, wenn der Staubzucker ob der Verpackung bzw. des Transports nicht mehr ebenmäßig war oder ob Kristallzucker verwendet wurde. Laut österreichischem Lebensmittelkodex müssen Marillenkrapfen mindestens 15 Prozent Füllmasse bezogen auf das Fertiggewicht enthalten. Sieben Expert:innen bewerteten die Krapfen.

Die Top 10 bestbewertetsten Krapfen

Demnach war das Ergebnis noch nie so knapp - die ersten drei Plätze lagen nur einen Punkt auseinander. Zum Testsieger wurde aber schließlich Öfferl (3,90 Euro) mit 280 Punkten gekürt. 

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Danach folgten der Demel-Krapfen um ebenso 3,90 Euro und jener von Heiner um 2,33 Euro (beide auf dem zweiten Platz). Der Krapfen der Bäckerei Mann um 1,80 Euro folgte auf dem vierten Platz vor jenem der Bäckerei Felber um ebenso 1,80 Euro auf Platz fünf.

1. Öfferl – 3,90 Euro
2. k.u.k. Hofzuckerbäckerei Demel – 3,90 Euro
2. k.u.k. Hofzuckerbäckerei Heiner – 2,33 Euro
4. Der Mann – 1,80 Euro
5. Felber – 1,80 Euro
6. Felzl – 2,20 Euro
6. Heberer – 2,20 Euro
8. Ströck – 1,75 Euro
9. Geier – 1,45 Euro
10. Nöbauer – 1,65 Euro

Video: Do-It-Yourself-Krapfen

Zusammenfassung
  • Beim Wiener Krapfentest von Gault&Millau 2024 setzte sich Öfferl mit 280 Punkten und einem Preis von 3,90 Euro knapp gegen Demel (3,90 Euro) und Heiner (2,33 Euro) durch.
  • Insgesamt wurden 16 Krapfen von sieben Expertinnen und Experten anonym getestet, wobei Optik, Geruch, Geschmack und die Qualität der Marillenmarmelade bewertet wurden.
  • Das Ergebnis war so knapp wie nie zuvor: Die ersten drei Plätze lagen nur einen Punkt auseinander, während die Krapfen von Mann und Felber mit jeweils 1,80 Euro die Plätze vier und fünf belegten.