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Oberösterreich: Polizeigroßeinsatz gegen Tobenden mit Axt

15. Okt. 2021 · Lesedauer 2 min

Im oberösterreichischen Eferding kam es zu einem Polizeigroßeinsatz. Ein 37-Jähriger tobte mit einer Axt und bedrohte mehrere Passanten.

Ein mit einem Axt bewaffneter Tobender hat in der Nacht auf Freitag einen Polizeigroßeinsatz in Eferding in Oberösterreich ausgelöst. Der 37-Jährige bedrohte mehrere Menschen und beschädigte ein Auto bis er festgenommen wurde. Das Motiv: Ihm missfiel, dass der Autobesitzer ein Verhältnis mit seiner Tochter habe. Das berichtete die Landespolizeidirektion in einer Presseaussendung.

Tobender wurde festgenommen

Die Polizei rückte mit mehreren Streifen zu einer Adresse in Eferding aus, weil dort laut Anrufer ein Mann mit einem Beil ein Auto demoliere. Wenig später gingen weitere Notrufe ein: Die bewaffnete Person sei nun in Richtung Stadtplatz unterwegs und bedrohe mehrere Passanten. Die Beamten stellten den Beschuldigten. Es handelte sich um einen 37-Jährigen aus dem Bezirk Eferding, der in einer Hand eine Axt und in der anderen eine Bierflasche hielt. Mit gezogener Waffe brachten die Polizisten ihn dazu, sich festnehmen zu lasen.

Mann war geständig

Der 40-jährige Besitzer des beschädigten Autos beschuldigte bei seiner Befragung den 37-Jährigen. Er habe nicht nur sein Fahrzeug demoliert, sondern ihn auch mehrfach mit dem Umbringen bedroht und auch eine Wurfaxt auf seinen Balkon geschleudert. Der Beschuldigte war bei seiner Einvernahme geständig. Allerdings habe er niemals die Absicht gehabt, in zu töten, sondern nur gesagt, dass er den 40-Jährigen "auseinanderreißen" und umbringen werde, weil dieser eine sexuelle Beziehung zu seiner 19-jährigen Tochter pflege. Er räumte auch ein, eine Gaspistole daheim zu haben.

Bei der darauffolgenden freiwilligen Nachschau entdeckten die Polizisten die Pistole samt gefülltem Magazin, eine Wurfaxt, zwei Wurfmesser, einen Wurfstern, eine Luftdruckpistole und eine Machete. Die andere Wurfaxt hatten die Beamten zuvor schon am Tatort sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft in Wels ordnete die Einlieferung in die dortige Justizanstalt an.

Quelle: Agenturen / pea