APA/GEORG HOCHMUTH

Mutter und Tochter getötet: Vater weiter auf der Flucht

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Am Freitag wurden eine 51-jährige Frau und ihre 13-jährige Tochter leblos aufgefunden. Als Hauptverdächtiger gilt der Ehemann bzw. Vater. Von ihm fehlt aber weiterhin jede Spur.

Der 53-Jährige ist seit dem Auffinden der Leichen Freitagfrüh wie von der Bildfläche verschwunden.

Er gilt in dem Tötungsdelikt als Hauptverdächtiger, die Fahndung nach dem Mann läuft auf Hochtouren, bekräftigte der Sprecher der Landespolizeidirektion, Philipp Haßlinger.

Motiv weiterhin unklar

Indes versuchen Kriminalisten seit dem Wochenende, ein mögliches Motiv für die Bluttat zu ergründen. Dazu wird vor allem das familiäre Umfeld von Beamten des Landeskriminalamts Wien intensiv befragt.

Derzeit liegen zu möglichen Beweggründen des Tatverdächtigen keine gesicherten Informationen vor, auch zielführende Hinweise zum Verbleib des Familienvaters sind nicht vorhanden, meinte Haßlinger am Montagvormittag auf APA-Anfrage.

Großmutter machte sich Sorgen

Auf die Leichen der beiden Getöteten war die Polizei gestoßen, weil die Mutter der 51-Jährigen diese nicht mehr erreichen konnte, sich Sorgen machte und den Notruf verständigte. Die Polizei ließ die Wohnung öffnen, die Frau und ihre Tochter lagen leblos im Vorraum. Jede ärztliche Hilfe kam zu spät.

Einer ersten Einschätzung des Gerichtsmediziners wurde die 13-Jährige vermutlich erwürgt. Anzeichen, dass die Opfer mit Gegenständen aus der Wohnung oder einer anderen Tatwaffe erschlagen wurden, fanden sich am Tatort keine - um die genaue Todesursache abzuklären, hatte die Staatsanwaltschaft bereits am Wochenende die Obduktion der Leichen angeordnet.

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ribbon Zusammenfassung
  • Am Freitag wurden eine 51-jährige Frau und ihre 13-jährige Tochter leblos aufgefunden.
  • Als Hauptverdächtiger gilt der Ehemann bzw. Vater. Von ihm fehlt aber weiterhin jede Spur.
  • Der 53-Jährige ist seit dem Auffinden der Leichen Freitagfrüh wie von der Bildfläche verschwunden.
  • Die Fahndung nach dem Mann läuft auf Hochtouren, bekräftigte der Sprecher der Landespolizeidirektion, Philipp Haßlinger.
  • Indes versuchen Kriminalisten seit dem Wochenende, ein mögliches Motiv für die Bluttat zu ergründen.