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Mindestens 16 Tote bei Explosion in Moschee in Bangladesch

05. Sept 2020 · Lesedauer 1 min

Bei einer Gas-Explosion am Freitag in einer Moschee in Bangladesch sind mindestens 16 Menschen getötet worden. Dutzende weitere Gläubige erlitten lebensbedrohliche Verbrennungen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Als Unglücksursache wird demnach ein Gasleck in dem Gotteshaus im Bezirk Narayanganj vermutet. Am Abend hatten sich dort zahlreiche Gläubige zum Gebet versammelt.

Bei einer Gas-Explosion am Freitag in einer Moschee in Bangladesch sind mindestens 16 Menschen getötet worden. Dutzende weitere Gläubige erlitten lebensbedrohliche Verbrennungen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Als Unglücksursache wird demnach ein Gasleck in dem Gotteshaus im Bezirk Narayanganj vermutet. Am Abend hatten sich dort zahlreiche Gläubige zum Gebet versammelt.

Dem Feuerwehrchef von Narayanganj zufolge entzündete vermutlich ein Funke einer Klimaanlage das ausströmende Gas. Insgesamt wurden nach Polizeiangaben mindestens 45 Menschen verletzt. 21 von ihnen waren noch mit lebensgefährlichen Verletzungen in einer auf Verbrennungen spezialisierte Klinik in Dhaka, wie ein Sprecher des Krankenhauses mitteilte.

In Bangladesch kommt es immer wieder zu verheerenden Bränden mit Todesopfern. Grund dafür ist häufig die unzureichende Umsetzung von Sicherheitsvorschriften. Im Februar vergangenen Jahres waren bei einer Brandkatastrophe in Dhaka 78 Menschen ums Leben gekommen. Das Feuer zerstörte ein historisches Wohngebäude in der Altstadt, in dem auch Chemieprodukte gelagert wurden.

Quelle: Agenturen