APA/Barbara Gindl

Messerattacke in NÖ: Ermittlungen wegen versuchten Mordes

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Nach der Messerattacke in Wilhelmsburg (Bezirk St. Pölten) vom Donnerstagabend ermittelt das Landeskriminalamt Niederösterreich wegen versuchten Mordes gegen den 47-jährigen Beschuldigten.

Das mögliche Motiv sowie die Hintergründe der Tat waren vorerst weiter unklar. Einvernahmen waren laut Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner für Freitag geplant. Bei dem Angriff auf offener Straße sind Männer im Alter von 29 und 39 Jahren verletzt worden.

Laut Exekutive war die Attacke kurz nach 18.00 Uhr verübt worden. Noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte machte sich der verdächtige türkische Staatsbürger mit einem Auto aus dem Staub. Angehalten und festgenommen wurde der Mann in Rotheau in der Gemeinde Eschenau in seinem Heimatbezirk Lilienfeld.

Polizeiangaben zufolge wurde ein 29-jähriger österreichischer Staatsbürger bei der Attacke schwer verletzt. Ein Notarzthubschrauber flog ihn in das Landesklinikum Wiener Neustadt. Ein 39 Jahre alter Türke erlitt leichte Blessuren - er wurde in das Universitätsklinikum St. Pölten gebracht. Beide Opfer wohnen im Bezirk St. Pölten.

Auf dem Plan der Ermittler standen für Freitag Einvernahmen der Betroffenen und von Zeugen. Auch der 47-Jährige dürfte ein weiteres Mal befragt werden. Vorgesehen war laut Schwaigerlehner u. a. auch eine Auswertung der Spurenlage, um den Tatablauf zu rekonstruieren.

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  • Nach der Messerattacke in Wilhelmsburg (Bezirk St. Pölten) vom Donnerstagabend ermittelt das Landeskriminalamt Niederösterreich wegen versuchten Mordes gegen den 47-jährigen Beschuldigten.