APA - Austria Presse Agentur

Mehr als ein Viertel der Wiener Corona-Kranken noch keine 20

10. Sept 2021 · Lesedauer 2 min

Die Sieben-Tages-Inzidenz bei Ungeimpften lag zu Wochenbeginn bereits über den Rekordwerten vom März.

28 Prozent der an Covid Erkrankten in Österreichs Hauptstadt sind unter 20, acht Prozent davon sind Kinder unter zehn.

Mehr als drei Viertel, nämlich 78 Prozent der aktiven Fälle in Wien entfallen auf Menschen, die noch keinen Stich erhalten haben. Bei den Teil- oder Vollgeimpften ist die Zahl weit niedriger. Sechs Prozent der Betroffenen waren ein Mal, 15 Prozent zwei Mal geimpft. 

Inzidenz bei Ungeimpften mehr als fünf Mal so hoch

Die Sieben-Tages-Inzidenz - die Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner - lag am Montag in Wien bei den Nicht-Vollimmunisierten bei 335,6. Das war bereits höher als die Rekordwerte, die im heurigen März für nicht vollständig Immunisierte ausgewiesen wurden. Sie war damit deutlich mehr als fünf Mal so hoch wie bei den Vollimmunisierten, bei denen sich die Sieben-Tages-Inzidenz binnen drei Wochen von 32,1 auf 61,0 fast verdoppelt hatte.

Zumindest zu Wochenbeginn waren statistisch betrachtet die Wiener Seniorinnen und Senioren weiterhin unterdurchschnittlich von Corona betroffen, was auf die wesentlich höheren Impfquoten in diesen Altersgruppen und die im Vergleich zur Jugend geringeren Spezialkontakte zurückzuführen sein dürfte. Von den am Montag gemeldeten 6.121 aktiven Fällen machten die über 60-Jährigen acht Prozent aus, die über 80-Jährigen gerade ein Mal zwei Prozent. Demgegenüber waren 40 Prozent der Betroffenen zwischen 20 und 40 Jahre alt.

Quelle: Agenturen / Redaktion / lam