APA/APA/AFP/FADEL SENNA

Marokko: Fast 2.900 Tote nach Erdbeben - Hoffnung schwindet

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Die Todeszahlen nach dem Erdbeben in Marokko sind mittlerweile auf fast 2.900 gestiegen.

Die Zahl der Todesopfer nach dem verheerenden Erdbeben in Marokko ist auf 2.862 gestiegen. Wie das Innenministerium Montagabend mitteilte, wurden außerdem bisher 2.562 Verletzte gezählt. Der marokkanische Justizminister Abdel Latif Wehbe sagte dem Sender Al-Arabiya, dass Rettungskräfte noch immer Schwierigkeiten hätten, entlegene Dörfer in den Bergen zu erreichen. Die Behörden hätten mittlerweile Feldlazarette nahe dem Epizentrum eingerichtet, um dort Verletzte zu versorgen.

Todesopferzahl weiter unklar

Die endgültige Zahl der Todesopfer war weiterhin unklar, auch den Umfang der Schäden könne man noch nicht beziffern, erklärte Wehbe. Das Beben vom späten Freitagabend war das schlimmste seit Jahrzehnten in Marokko. Es hatte eine Stärke von 6,8.

König Mohammed VI. ordnete eine dreitägige Staatstrauer an. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO sind mehr als 300.000 Menschen in Marrakesch und umliegenden Gebieten von dem Unglück betroffen.

ribbon Zusammenfassung
  • Die Zahl der Todesopfer nach dem verheerenden Erdbeben in Marokko ist auf 2.862 gestiegen.
  • Wie das Innenministerium Montagabend mitteilte, wurden außerdem bisher 2.562 Verletzte gezählt.
  • Die endgültige Zahl der Todesopfer war weiterhin unklar, auch den Umfang der Schäden könne man noch nicht beziffern, erklärte Wehbe.
  • Das Beben vom späten Freitagabend war das schlimmste seit Jahrzehnten in Marokko.

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