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Mann in der Wiener Innenstadt brutal zusammengeschlagen

15. Mai 2020 · Lesedauer 2 min

Ein junger Mann ist am Donnerstag am späten Abend am Burgring in der Wiener Innenstadt offenbar grundlos von einem 25-Jährigen brutal zusammengeschlagen worden. Eine Polizeistreife übernahm bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die Erstversorgung des Verletzten. Der Verdächtige wurde unweit des Tatortes festgenommen, berichtete die Exekutive am Freitag.

Ein junger Mann ist am Donnerstag am späten Abend am Burgring in der Wiener Innenstadt offenbar grundlos von einem 25-Jährigen brutal zusammengeschlagen worden. Eine Polizeistreife übernahm bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die Erstversorgung des Verletzten. Der Verdächtige wurde unweit des Tatortes festgenommen, berichtete die Exekutive am Freitag.

Bei dem Beschuldigten fanden die Polizisten Blutspuren an den Fäusten, der Kleidung und auf dessen Schuhen. Eine Einvernahme des 25-Jährigen war am Freitagvormittag noch ausständig. Das Opfer wurde mit Verdacht auf diverse Verletzungen und Knochenbrüche in ein Spital gebracht.

"Es deutet derzeit nichts daraufhin, dass der Attacke ein Streit vorausgegangen ist", sagte Polizeisprecher Markus Dittrich der APA. Mehrere Zeugen berichteten, dass der Mann generell sehr aggressiv aufgetreten ist. Ob der Verdächtige durch Suchgift beeinträchtigt war oder eine psychische Erkrankung vorlag, stand noch nicht fest.

In einem Mehrparteienhauses in der Vorgartenstraße in Wien-Leopoldstadt bedrohte ein 58-Jähriger im Stiegenhaus zwei Hauspfleger mit einer Schreckschusspistole, um diese am Zutritt zur Wohnung zu hindern. Bei der Festnahme setzten zur Hilfe gerufene Beamte der Sondereinheit Wega einen Irritationswurfkörper ein. Der Mann lebt gemeinsam mit seiner pflegebedürftigen Mutter in der Wohnung. Wieso er deren Pfleger partout nicht im Haus haben wollte, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

In Wien-Liesing wurde durch das Zusammenwirken von Wega, Diensthundeeinheit und Bezirkskräften ein 16-jähriger Mann angehalten, der zuvor in einer Parkanlage zwei Schüsse aus einer Faustfeuerwaffe in den Boden abgegeben hat und anschließend geflüchtet war. Bei der Faustfeuerwaffe handelte es sich um eine Gaspistole, die in der Nähe sichergestellt wurde. Motiv konnte der junge Mann keines angeben.

Ein 64-jähriger Mann steht im Verdacht, seit Ende 2015 insgesamt zehn Brände in Wien gelegt zu haben. Vor allem zündete er Mistkübel in U-Bahnstationen an. Der österreichische Staatsbürger schweigt bisher zu den Vorwürfen, es dürfte aber eine psychische Beeinträchtigung vorliegen.

Die Polizei fahndete jahrelang nach dem Verdächtigen. Auf die Spur kamen ihm die Beamten schließlich durch die Auswertung von Videoaufzeichnungen und Zeugenbefragungen. Festgenommen wurde er Mitte März. Der Mann dürfte offenbar Freude an den gelegten Feuern empfunden haben.

Die Brände konnten zwar stets schnell von der Berufsfeuerwehr Wien gelöscht werden, Sachschäden entstanden aber dennoch. Verletzt wurde durch die Delikte niemand.

Quelle: Agenturen