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Leoben: Verdacht gegen Mutter nach Tod eines Buben erhärtet

31. Jan. 2026 · Lesedauer 1 min

Nach ersten Ermittlungen im Fall des getöteten Elfjährigen im steirischen Leoben hat sich der Verdacht gegen die 39-jährige Mutter erhärtet. Die Polizei gab am Samstag in einer Aussendung Details zum Tathergang bekannt. Demnach habe die alleinerziehende Frau am Freitagnachmittag selbst die Rettung aufgrund einiger Schnittverletzungen gerufen. Im Zuge des Einsatzes fanden die Rettungskräfte den leblosen Körper des Kindes vor und alarmierten umgehend die Polizei.

Der Bub habe schwere Stich- und Schnittverletzungen aufgewiesen. Schließlich konnte die Polizei mehrere Messer sicherstellen, bei denen es sich um die mutmaßlichen Tatwaffen handeln dürfte. Bei den Verletzungen der Mutter soll es sich um Selbstverletzungen handeln, die nach ihrer Festnahme im Krankenhaus operiert werden mussten. Die Frau soll zu Tathergang und Motiv befragt werden, sobald es ihr Gesundheitszustand zulasse.

Zusammenfassung
  • Nach dem Tod eines elfjährigen Buben in Leoben hat sich der Verdacht gegen die 39-jährige Mutter laut Polizeiangaben erhärtet.
  • Die Frau alarmierte am Freitagnachmittag selbst die Rettung wegen eigener Schnittverletzungen, woraufhin die Einsatzkräfte das tote Kind mit schweren Stich- und Schnittverletzungen fanden.
  • Mehrere Messer wurden als mutmaßliche Tatwaffen sichergestellt, und die Mutter musste nach ihrer Festnahme im Krankenhaus operiert werden.