Leoben
Elfjähriger tot: Tatverdächtige Mutter ins Gefängnis verlegt
Die Frau musste nach ihrer Festnahme am Freitag wegen Schnittverletzungen, die sie sich offenbar selbst zugefügt hatte, in einem Krankenhaus operiert werden. Angaben zu ihrem Tatmotiv hatte sie bisher noch nicht gemacht, die Einvernahme soll stattfinden, sobald ihr Zustand dies zuließe.
Mehrere Messer sichergestellt
Am Freitagnachmittag hatte die 39-Jährige aufgrund ihrer Schnittverletzungen selbst die Rettung in ihre Wohnung in Leoben gerufen. Die Einsatzkräfte fanden dort auch die Leiche des Buben und alarmierten umgehend die Polizei. In der Wohnung konnten mehrere Messer sichergestellt werden, bei denen es sich um die mutmaßlichen Tatwaffen handeln dürfte.
Hilfe in Krisensituationen
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- Telefonseelsorge: 142 (Notruf), täglich 0–24 Uhr, online unter www.telefonseelsorge.at
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- Rat auf Draht: 147. Beratung für Kinder und Jugendliche. Anonym, täglich 0–24 Uhr, online unter www.rataufdraht.at
- Kindernotruf: 0800 567 567, Beratung bei persönlichen Krisen. Anonym, täglich 0-24 Uhr www.bittelebe.at
- Suizidprävention auf www.gesundheit.gv.at/leben/suizidpraevention
Zusammenfassung
- Die 39-jährige Mutter, die im Verdacht steht, ihren elfjährigen Sohn getötet zu haben, wurde am Sonntag vom Krankenhaus in die Justizanstalt Leoben verlegt.
- Nach ihrer Festnahme am Freitag musste sie wegen selbst zugefügter Schnittverletzungen operiert werden, Angaben zum Tatmotiv hat sie bisher nicht gemacht.
- In ihrer Wohnung fanden Einsatzkräfte die Leiche des Buben und mehrere Messer, die als mutmaßliche Tatwaffen gelten.
