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Lawinenabgang in Tirol: Alpinist lebensgefährlich verletzt

Heute, 17:59 · Lesedauer 1 min

Bei einem Lawinenabgang im Bereich des Hüttenkogel in den Tuxer Alpen im Tiroler Zillertal ist Samstagnachmittag ein Wintersportler komplett verschüttet und offenbar lebensgefährlich verletzt worden. Dies teilte die Leitstelle Tirol gegenüber der APA mit. Ein Kamerad, der teilverschüttet wurde, begann den Alpinisten zunächst auszugraben. Letztlich konnte er von Rettungskräften aus den Schneemassen befreit werden.

Der andere Wintersportler blieb ersten Informationen zufolge unverletzt. Nähere Informationen zum genauen Hergang des Lawinenabgangs sowie zur Identität der Wintersportler lagen zunächst nicht vor. An der Such- bzw. Rettungsaktion waren mehrere Hubschrauber sowie die Bergrettung beteiligt.

In Tirol herrschte am Samstag verbreitet erhebliche Lawinengefahr, also Stufe 3 auf der fünfteiligen Skala. Bei dieser Gefahrenstufe passieren gewöhnlich die meisten Lawinenunfälle.

Zusammenfassung
  • Bei einem Lawinenabgang am Samstagnachmittag im Bereich des Hüttenkogel in den Tuxer Alpen wurde ein Wintersportler komplett verschüttet und lebensgefährlich verletzt.
  • Der teilverschüttete Begleiter blieb unverletzt und begann sofort mit der Rettung, bis schließlich mehrere Hubschrauber und die Bergrettung den Verschütteten befreiten.
  • In Tirol herrschte am Samstag erhebliche Lawinengefahr der Stufe 3 auf der fünfteiligen Skala, bei der statistisch die meisten Lawinenunfälle passieren.