Keine U-Haft für britischen Schauspieler Russell Brand
Bei der Anhörung ging es um mutmaßliche Übergriffe auf zwei Frauen, darunter Vergewaltigung, wegen derer Russell Brand Ende vergangenen Jahres angeklagt wurde. Zu den Vorwürfen äußerte er sich nicht.
Bereits zuvor war wegen mutmaßlicher Taten gegen vier andere Frauen Anklage erhoben worden. Brand hatte die Anschuldigungen vor Gericht zurückgewiesen und auf nicht schuldig plädiert. Eine Verhandlung ist bereits für Juni angesetzt. Vorgeworfen wird dem Ex-Mann von US-Sängerin Katy Perry unter anderem, er habe eine Frau in einem Hotel vergewaltigt und eine TV-Mitarbeiterin an der Brust angegriffen und sie zum Oralsex gezwungen. Die inkriminierten Taten sollen im Zeitraum zwischen 1999 und 2005 verübt worden sein.
Zusammenfassung
- Der britische Schauspieler und Comedian Russell Brand, 50, muss trotz schwerer Vorwürfe wegen mutmaßlicher sexueller Übergriffe auf insgesamt sechs Frauen nicht in Untersuchungshaft.
- Bei einer Anhörung in London, an der Brand per Videoschaltung aus den USA teilnahm, wurde ihm Kaution gewährt und der nächste Gerichtstermin auf den 17. Februar festgelegt.
- Die mutmaßlichen Taten, darunter Vergewaltigung und sexuelle Übergriffe, sollen sich zwischen 1999 und 2005 ereignet haben; eine Verhandlung ist bereits für Juni angesetzt.
