APA/GEORG HOCHMUTH

Vermehrt Fälle durch Kälte

Frostschäden an Leitungen und Wasserzählern: Was tun?

Heute, 10:44 · Lesedauer 2 min

Die Kälte führt derzeit vermehrt zu Schäden an Wasserleitungen und -zählern. Was man zum Vorbeugen und im Schadensfall tun sollte.

"Durch den anhaltenden Dauerfrost in einigen Regionen frieren zahlreiche Stellen, die normalerweise nicht betroffen sind, etwa Wochenendhäuser oder Kellerräume", teilte die EVN Wasser am Mittwoch in einer Aussendung mit.

Empfohlen wurde daher, Installationen zu überprüfen - vor allem an Objekten und in Bereichen, die nicht beheizt oder nur selten betreten werden.

Mögliche Schäden und Risikobereiche

"Selbst nach Tagen des Dauerfrostes können Maßnahmen, etwa eine bloße Kontrolle, noch Sinn machen", erläuterte EVN-Sprecher Stefan Zach: "Denn manche Schäden dürften aktuell noch eingefroren sein und erst sichtbar werden, wenn es wieder taut."

Die Kälte kann nicht nur zu unkontrolliertem Wasseraustritt führen und Gebäude in Mitleidenschaft ziehen, sondern auch die Versorgungssicherheit beeinträchtigen. "Zudem verursachen derartige Schäden oft unnötige Reparaturkosten, die bei frühzeitigen Kontrollen vermieden werden können", unterstrich Zach.

Als Risikobereiche gelten etwa leer stehende Gebäude, Wochenendhäuser und ungenutzte Wohneinheiten sowie unterirdische Räume, insbesondere Wein- oder Lagerkeller, aber auch Nebengebäude, Schächte, Garagen oder Frostbereiche mit unzureichender Isolierung und Hausanschlüsse, die sich in der Nähe von Außenwänden oder in unbeheizten Räumen befinden.

Was empfohlen wird

  • Empfohlen wurde eine Überprüfung aller Räume, Schächte und Leitungswege, die ungeheizt oder zugig sind.
  • Wasserzähler und freiliegende Leitungen sollten ausreichend isoliert sein, Fenster und Türen in frostgefährdeten Bereichen sollten geschlossen bleiben.
  • In leer stehenden Objekten sollte geprüft werden, ob Restwasser abgelassen oder ein Mindestwärmeniveau gewährleistet werden kann.
  • Bei längerer Abwesenheit hilft regelmäßige Kontrolle durch Angehörige oder Hausverwaltungen.

Im Schadensfall sollten Kundinnen und Kunden den Störungsdienst 0810 820 120 verständigen, teilte die EVN Wasser mit.

Video: Krasser Temperatursturz: Die sibirische Eisluft kommt

Zusammenfassung
  • Die Kälte führt derzeit vermehrt zu Schäden an Wasserleitungen und -zählern.
  • Was man zum Vorbeugen und im Schadensfall tun sollte.