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Hurrikan "Ida" verwüstete New Yorks ältestes Gebäude

05. Sept 2021 · Lesedauer 2 min

Die Ausläufer des Hurrikans "Ida" haben auch das älteste Gebäude der Millionenmetropole New York stark beschädigt. Das berichteten US-Medien am Sonntag. Das sogenannte Wyckoff House, heute ein Museum und vor der Corona-Pandemie eine beliebte Touristenattraktion, stand mehr als einen Meter unter Wasser, wie Aufnahmen des Fernsehsenders ABC zeigten.

Viele der historischen landwirtschaftlichen Geräte, die in den Räumlichkeiten und auf der umliegenden Farm ausgestellt waren, seien zerstört worden, sagte die Museumsdirektorin Melissa Branfman dem Sender. Das Wyckoff House im Stadtteil Brooklyn wurde um das Jahr 1650 von Einwanderern aus den heutigen Niederlanden gebaut und nach der ersten Familie benannt, die darin lebte. Es steht unter Denkmalschutz.

Unterdessen beantragte die Gouverneurin des Bundesstaats New York, Kathy Hochul, bei US-Präsident Joe Biden finanzielle Hilfen für die Aufräumarbeiten in den am stärksten verwüsteten Gebieten. Mit dem Geld sollen unter anderem beschädigte Gebäude repariert und Notunterkünfte betrieben werden.

Biden will am Dienstag den Bezirk Queens in New York besuchen, um sich dort ein Bild von den Sturmschäden zu machen. "Ida" war am Sonntag vor einer Woche als Hurrikan der Stärke vier (von fünf) südwestlich von New Orleans auf die Küste der Vereinigten Staaten getroffen. Dann schwächte sich der Sturm über Land ab und zog nach Nordosten weiter. Dort kam es in der Metropole New York und in mehreren Bundesstaaten zu heftigen Regenfällen und katastrophalen Überschwemmungen.

Quelle: Agenturen