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Hans Krankl nach Rapid-Match festgenommen

15. Aug. 2022 · Lesedauer 2 min

Nach dem Match Rapid Wien gegen LASK am Sonntag wurde Fußball-Experte und Ex-Teamchef Hans Krankl kurzfristig festgenommen.

Gegen 20 Uhr soll Sky-Fußballexperte Hans Krankl am Samstag in Pasching von der Polizei abgeführt und vorübergehend festgenommen worden sein, wie die "Krone" berichtet. Der Ex-Rapid-Spieler und -Trainer soll nach dem Match am VIP-Parkplatz auf einen Polizisten losgefahren sein, was er dementiert. In Folge habe man ihn im Einsatzraum des Stadions einvernommen. Es gilt die Unschuldsvermutung. 

Polizei: Krankl stoppte erst bei Kontakt mit Polizisten

Laut Polizeiangaben stoppte der 69-jährige Wiener sein Fahrzeug erst, als es bereits zu einem leichten Körperkontakt zwischen dem Beamten und der Stoßstange des Pkw gekommen war. "Anschließend rollte er mit dem Fahrzeug auf zwei weitere Polizisten zu und stoppte auch dort erst nach einem neuerlichen Kontakt", hieß es in dem Polizeibericht.

Krankl bestätigt Festnahme

"Das stimmt nicht und bestreite ich vehement", meint Krankl gegenüber der "Krone" zum Vorwurf, bestätigte aber die Festnahme. Ein Polizist, so der 69-Jährige, habe ihn zum Warten aufgefordert, um den Rapid-Fans in einem Bus die schnelle Abfahrt zu ermöglichen. "Die Straße war aber frei und es gab keinen Grund, mich aufzuhalten. Daraufhin verlangte der Beamte meine Fahrzeugpapiere und sagte, dass ich festgenommen sei", zitiert das Medium die Fußball-Legende. 

Er sei "wie ein Verbrecher von sechs Polizisten in einen Raum geleitet" worden. "Dort waren zwei sehr nette Kriminalbeamte, die meine Personalien aufnahmen und mir mitteilten, dass ich wieder gehen kann, aber Erhebungen weiterlaufen."

Krankl: "Blöde Geschichte" 

Krankl erklärt sich die Festnahme mit der Nervosität der Polizei, "weil die Situation beim Stadion wegen der Fans bedrohlich gewesen ist". Er sei ein Freund der Polizei und "jeder, der mich kennt, weiß, dass ich nie einen Polizisten gefährden würde". Die "blöde Geschichte" sei ihm unangenehm. 

Marianne LamplQuelle: Redaktion / lam