APA/APA/THEMENBILD/HARALD SCHNEIDER

Grill in Wohnung führte zu Einsatz in Niederösterreich

06. Jan. 2026 · Lesedauer 1 min

Ein offenbar in einem Wohnraum angezündeter Kohlegrill hat in der Nacht auf Dienstag in Groß-Siegharts (Bezirk Waidhofen an der Thaya) zu einem Einsatz der Feuerwehr geführt. Nach einem Notruf begab sich die Feuerwehr samt Schadstoffgruppe zu dem entsprechenden Haus. Dort befanden sich acht Personen, die über Schwindel, Übelkeit und Kopfschmerzen klagten. Das Rote Kreuz entsandte daraufhin aufgrund der hohen Personenanzahl insgesamt drei Notarzteinsatzfahrzeuge.

Im Gebäude fanden die Einsatzkräfte einen Kübel mit Grillkohlen vor, der mit Schnee abgedeckt worden war. Die Notarztteams begutachteten die betroffenen Personen im Alter von 24 bis 35 Jahren, die Glück gehabt haben dürften: Vergiftungsanzeichen lagen laut einer Aussendung des Bezirksfeuerwehrkommandos Waidhofen an der Thaya nicht vor.

Auch erhöhte Kohlenmonoxid-Werte konnten nicht mehr festgestellt werden. Die Feuerwehr warnte eindringlich davor, einen Griller in geschlossenen Räumen zu verwenden. Grillkohle dürfte niemals zum Heizen verwendet werden, wurde betont. Ein kleiner Grill könne in Minuten tödliche Mengen an Kohlenmonoxid freisetzen.

Zusammenfassung
  • In Groß-Siegharts (Bezirk Waidhofen an der Thaya) musste die Feuerwehr in der Nacht auf Dienstag ausrücken, nachdem ein Kohlegrill in einer Wohnung angezündet worden war.
  • Acht Personen im Alter von 24 bis 35 Jahren klagten über Schwindel, Übelkeit und Kopfschmerzen, woraufhin das Rote Kreuz mit drei Notarzteinsatzfahrzeugen anrückte.
  • Vergiftungsanzeichen und erhöhte Kohlenmonoxid-Werte konnten laut Bezirksfeuerwehrkommando nicht festgestellt werden, die Feuerwehr warnte aber eindringlich vor der Verwendung von Grillern in geschlossenen Räumen.