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Gespräche über Aufnahmestopp für SOS-Kinderdorf Moosburg

Heute, 11:54 · Lesedauer 1 min

Die neu für Kinder- und Jugendhilfe zuständige Abteilung in der Kärntner Landesregierung hat am Montag Gespräche mit SOS-Kinderdorf aufgenommen. Das Land hatte im Dezember einen Zuweisungsstopp verhängt. Die Zuständigen werfen dem Träger mangelnde Kooperation und Transparenz vor, angeforderte Unterlagen würden nur sehr schleppend übermittelt, darunter auch jene der Kinder, die Gewalterfahrungen gemeldet hatten. Bei SOS-Kinderdorf konnte man die Vorwürfe nicht nachvollziehen.

Inzwischen seien einige Unterlagen nachgereicht worden, sagte eine Sprecherin des zuständigen Landesrats Peter Reichmann (SPÖ) am Montag zur APA. Die Gespräche seien aber auch grundsätzlich bezüglich der weiteren Zusammenarbeit mit SOS-Kinderdorf nötig.

Einen Grund, Kinder aus der Einrichtung in Moosburg in ein anderes Heim zu verlegen, hatte man beim Land im Dezember nicht gesehen. Die Fachaufsicht habe bei einem Lokalaugenschein keine Mängel in der Betreuung festgestellt.

Zusammenfassung
  • Die Kärntner Landesregierung hat am Montag Gespräche mit SOS-Kinderdorf aufgenommen, nachdem im Dezember ein Zuweisungsstopp für die Einrichtung in Moosburg verhängt wurde.
  • Dem Träger wird mangelnde Kooperation und Transparenz vorgeworfen, insbesondere bei der schleppenden Übermittlung angeforderter Unterlagen zu Kindern mit Gewalterfahrungen.
  • Trotz der Vorwürfe sah das Land im Dezember keinen Grund für eine Verlegung der Kinder, da eine Fachaufsicht bei einem Lokalaugenschein keine Mängel in der Betreuung feststellte.