Gespräche über Aufnahmestopp für SOS-Kinderdorf Moosburg
Inzwischen seien einige Unterlagen nachgereicht worden, sagte eine Sprecherin des zuständigen Landesrats Peter Reichmann (SPÖ) am Montag zur APA. Die Gespräche seien aber auch grundsätzlich bezüglich der weiteren Zusammenarbeit mit SOS-Kinderdorf nötig.
Einen Grund, Kinder aus der Einrichtung in Moosburg in ein anderes Heim zu verlegen, hatte man beim Land im Dezember nicht gesehen. Die Fachaufsicht habe bei einem Lokalaugenschein keine Mängel in der Betreuung festgestellt.
Zusammenfassung
- Die Kärntner Landesregierung hat am Montag Gespräche mit SOS-Kinderdorf aufgenommen, nachdem im Dezember ein Zuweisungsstopp für die Einrichtung in Moosburg verhängt wurde.
- Dem Träger wird mangelnde Kooperation und Transparenz vorgeworfen, insbesondere bei der schleppenden Übermittlung angeforderter Unterlagen zu Kindern mit Gewalterfahrungen.
- Trotz der Vorwürfe sah das Land im Dezember keinen Grund für eine Verlegung der Kinder, da eine Fachaufsicht bei einem Lokalaugenschein keine Mängel in der Betreuung feststellte.
