Geplantes Ende der UNO-Klimakonferenz in Brasilien
Auf dem Verhandlungstisch der COP liegt zudem die Forderung von Entwicklungsländern, dass die Industriestaaten ihre staatlichen Klimahilfen deutlich erhöhen. Diese sollen die Entwicklungsländer bei der Anpassung an die Folgen der Erderhitzung unterstützen. Das sind heftigere und häufigere Stürme, Dürren, Waldbrände und Überschwemmungen. Ein Vorschlag ist eine Verdreifachung bis 2030 auf mindestens 120 Milliarden US-Dollar (103,60 Mrd. Euro) im Jahr. Am vorletzten Tag hatte UNO-Generalsekretär António Guterres die Staaten in einem leidenschaftlichen Appell aufgefordert, beherzt und kompromissbereit in die Schlussphase der Verhandlungen zu gehen. "Jetzt ist Führung gefragt. Seien Sie mutig. Folgen Sie den wissenschaftlichen Erkenntnissen. Stellen Sie den Menschen über den Profit", sagte er in Belém.
Zusammenfassung
- Nach zweiwöchigen Verhandlungen soll die UNO-Klimakonferenz COP30 in Brasilien am Freitag enden, wobei eine Verlängerung wie in den Vorjahren möglich ist.
- Ein zentraler Streitpunkt ist, ob die rund 200 Staaten einen Plan zur Abkehr von Öl, Gas und Kohle ausarbeiten und ob die Industriestaaten die Klimahilfen für Entwicklungsländer auf mindestens 120 Milliarden US-Dollar pro Jahr bis 2030 verdreifachen.
- UNO-Generalsekretär António Guterres forderte die Staaten in Belém auf, mutig und kompromissbereit zu handeln und die Menschen über den Profit zu stellen.
