Drohung an Innsbrucker SchuleAPA/dpa/Caroline SeidSeidel-Dißmannel

"Gefährliche Drohung": Großeinsatz in Innsbrucker Schule

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Eine "gefährliche Drohung" hat Freitagvormittag zu einem Großeinsatz der Polizei unter Beteiligung der Spezialeinheit Cobra am Akademischen Gymnasium in Innsbruck geführt.

Auslöser war offenbar ein Posting auf Social Media gewesen. Im Verdacht, dieses Posting verfasst zu haben, standen zwei Schüler. Diese wurden ausgeforscht und einvernommen, erklärte ein Polizeisprecher. Gegen Mittag war der Einsatz wieder beendet.

Verletzt wurde niemand, es waren auch keine Waffen im Spiel bzw. kam es zu keiner Schussabgabe. Die Beamten hielten sich großteils vor der Schule auf, einer der beiden Verdächtigen wurde letztlich aus dem Gebäude "geholt", so der Sprecher. Die Schule war vorher großräumig abgesperrt worden.

​​​​​​​Schüler soll Amoklauf angekündigt haben 

Laut einem Bericht der Online-Ausgabe der "Tiroler Tageszeitung" soll einer der Schüler in den Sozialen Medien einen Amoklauf angekündigt haben. Angeblich bezog sich die Drohung aber auf das Reithmanngymnasium, das der Schüler vor seinem Wechsel ins Akademische Gymnasium besucht haben soll.

Die Polizei wollte dies gegenüber der APA vorerst nicht bestätigen. Ein Exekutiveinsatz fand jedenfalls auch vor dem Reithmanngymnasium statt, die Beamten rückten aber bald wieder von dort ab.

Die Direktorin des Akademischen Gymnasiums wandte sich inzwischen an die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten der Schüler, wie die Tirol-Ausgabe der "Kronen Zeitung" berichtete. "Ich möchte Sie darüber informieren, dass heute an der Schule ein Polizei-Einsatz stattfand. Es war eine reine Vorsichtsmaßnahme. Ihre Kinder waren zu keinem Zeitpunkt einer Gefährdung ausgesetzt", hieß es darin.

Video: Bombendrohungen an Schulen - Hilferuf aus Kärnten

ribbon Zusammenfassung
  • Eine "gefährliche Drohung" hat Freitagvormittag einen Großeinsatz der Polizei unter Beteiligung der Spezialeinheit Cobra an einem Gymnasium in der Angerzellgasse in Innsbruck ausgelöst.
  • Angeblich sollen ein bis zwei Schüler daran beteiligt gewesen sein.
  • Näheres war vorerst nicht bekannt.