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Für UNO ist Gewalt gegen Frauen "globale Notlage"

Heute, 10:16 · Lesedauer 1 min

Angesichts erschreckender Missbrauchsskandale und der Tötung von Frauen hat UNO-Menschenrechtskommissar Volker Türk Gewalt gegen Frauen in aller Welt angeprangert. "Die Gewalt gegen Frauen, vor allem Femizide, sind eine globale Notlage", sagte Türk am Freitag in seiner Rede zur Lage der Menschenrechte vor dem UNO-Menschenrechtsrat in Genf. "Rund 50.000 Frauen und Mädchen weltweit wurden 2024 getötet, meistens von Familienangehörigen."

Türk verwies auch auf den Vergewaltigungsprozess in Frankreich gegen 51 Männer, der auf ausdrücklichen Wunsch des Opfers Gisèle Pelicot öffentlich abgehalten wurde, sowie den Skandal um den US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, der mehr als tausend Minderjährige und junge Frauen sexuell missbraucht und teils an Prominente vermittelt haben soll.

Zusammenfassung
  • UNO-Menschenrechtskommissar Volker Türk hat Gewalt gegen Frauen, insbesondere Femizide, als "globale Notlage" bezeichnet und Missbrauchsskandale weltweit angeprangert.
  • Türk berichtete, dass 2024 rund 50.000 Frauen und Mädchen weltweit getötet wurden, meist durch Familienangehörige.
  • Er verwies auf den Vergewaltigungsprozess gegen 51 Männer in Frankreich sowie auf den Missbrauchsskandal um Jeffrey Epstein, der mehr als tausend Minderjährige und junge Frauen sexuell missbraucht haben soll.