Festnahmen nach Tod von Neugeborenen in Klinik in Russland
Grund sei Fahrlässigkeit der Verdächtigen gewesen. Es seien Opfer und Zeugen befragt worden, Unterlagen und Datenträger beschlagnahmt und neun medizinische Gutachten angeordnet worden. Der Fall war Anfang der Woche bekanntgeworden.
Auf der Station seien 32 Säuglinge in Intensivbehandlung gewesen, darunter 16 Frühgeborene, viele von ihnen mit bereits im Mutterleib erworbenen Infektionen, hatte die Gesundheitsbehörde der Region Kemerowo erläutert. Der Gebietsgouverneur Ilja Seredjuk hatte angegeben, dass der Chefarzt vorübergehend suspendiert worden sei. Die Geburtsstation Nr. 1 der städtischen Klinik sei geschlossen worden, weil bei Mitarbeitern verstärkt Erreger von Atemwegskrankheiten nachgewiesen worden seien, meldete die Nachrichtenagentur Ria Nowosti.
Zusammenfassung
- Nach dem Tod von neun Neugeborenen zwischen dem 4. und 12. Jänner in einem Krankenhaus in Nowokusnezk wurden der Chefarzt und der stellvertretende Leiter der Säuglingsstation wegen Verdachts auf fahrlässige Tötung festgenommen.
- Insgesamt befanden sich 32 Säuglinge, darunter 16 Frühgeborene und viele mit vorgeburtlichen Infektionen, auf der Intensivstation der Klinik.
- Die Geburtsstation wurde geschlossen, nachdem bei Mitarbeitern vermehrt Erreger von Atemwegserkrankungen festgestellt worden waren, und es wurden neun medizinische Gutachten angeordnet.
