Unfall
Dänischer Urlauber (55) in Bad Gastein erfroren
Der 55-Jährige war am Abend noch mit Freunden im Ort unterwegs und wurde gegen 22.00 Uhr zum letzten Mal gesehen. Weshalb er dann zur Gasteiner Ache ging, ist nicht klar, denn der direkte Heimweg sei das nicht, so die Polizei.
Weil er am Sonntag nicht in der Unterkunft der dänischen Gruppe war, erstatteten die Freunde Anzeige. Gemeinsam mit der Polizei starteten sie eine Suche, dabei kam auch ein Hubschrauber der Polizei zum Einsatz. Nachdem diese erfolglos blieb, wurde mittags auch die Bergrettung angefordert.
Mann wurde leblos im Schnee gefunden
Gegen 14.00 Uhr fanden Bergretter dann am Rande des Bachbettes der Gasteiner Ache oberhalb des oberen Wasserfalls den Vermissten leblos im Schnee liegend. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät.
Er dürfte erfroren sein. Hinweise auf Fremdverschulden oder Suizid sind laut Polizei nicht festgestellt worden, weshalb von einem Unfall ausgegangen wird.
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Zusammenfassung
- Ein 55-jähriger dänischer Urlauber wurde am Sonntag gegen 14.00 Uhr tot im Schnee am Rande der Gasteiner Ache in Bad Gastein gefunden.
- Der Mann war am Samstag abends zuletzt um 22.00 Uhr gesehen worden und kehrte nicht in seine Unterkunft zurück, woraufhin seine Freunde am Sonntagvormittag eine Vermisstenanzeige erstatteten.
- Die Polizei geht nach erfolgloser Suche mit Hubschrauber und Bergrettung von einem Unfall aus, Hinweise auf Fremdverschulden oder Suizid liegen nicht vor.
