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Corona-Notmaßnahme: Wiener Linien isolieren Leitstellen-Mitarbeiter

24. März 2022 · Lesedauer 2 min

Wegen der vielen Corona-Infektionen ziehen sechs Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Wiener-Linien-Leitstelle für sieben Tage in die Direktion in Erdberg. Dort bleiben sie isoliert, um den Fahrbetrieb aufrecht erhalten zu können.

Neben ihren regulären Arbeitsplätzen stehen dort auch Betten, Verpflegung, Wasch- und Freizeiträume für die Angestellten zur Verfügung.

"Die Betriebsleitstelle ist das Herz der Öffis. Die Kolleginnen und Kollegen sorgen im Schichtbetrieb 365 Tage im Jahr dafür, dass bei U-Bahn, Bus und Bim alles glatt läuft. An dieser Stelle möchte ich mich schon jetzt beim Team der Leitstelle bedanken, dass sie sich in dieser herausfordernden Zeit bereit erklären, Wien mobil zu halten", unterstrich Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl.

"Schichtwechsel" nach einer Woche  

Sollte es nach den sieben Tagen noch erforderlich sein, würden die nächsten sechs Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nachrücken. Alle hätten sich freiwillig zu diesem Schritt bereit erklärt und seien psychologisch vorbereitet worden.

In der Aussendung wurde betont, dass die Wiener Linien sich als Teil der kritischen Infrastruktur intensiv auf alle Szenarien der Coronapandemie vorbereiten. Seit Februar 2020 koordiniere der unternehmensinterne Einsatzstab alle Maßnahmen, setze sich mit der Situationsanalyse auseinander und erweitere laufend das umfassende Präventionskonzept.

Das erklärte Ziel der Wiener Linien sei es, den Fahrbetrieb auch bei erhöhten Personalausfällen weiter aufrechtzuerhalten, hieß es. Am gestrigen Mittwoch gaben die Verkehrsbetriebe bekannt, den Bim-Betrieb zu reduzieren, um Personalengpässe abzufedern.

Quelle: Agenturen / Redaktion / lam