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Corona-Cluster auf Donau-Schiff: Alle Passagiere nicht mehr in Wien

27. Okt 2021 · Lesedauer 2 min

174 Passagiere saßen bis vor Kurzem noch auf einem Donau-Kreuzfahrtschiff in Wien fest. Schuld war ein Corona-Cluster mit 80 positiven Fällen, das sich an Bord entwickelt hat. Laut der Stadt Wien sollen alle Passagiere Wien bereits verlassen und sind per Bus zurück nach Deutschland gebracht worden.

Das Schiff kam aus Deutschland über Passau nach Wien. Wie eine Sprecherin des Wiener Krisenstabes einen Bericht des ORF Wien am Mittwochabend bestätigte, saßen auf dem Schiff in Nussdorf 174 Passagiere fest, die aus Passau gekommen waren. Unter ihnen sind 80 Infektionen mit SARS-CoV-2 bestätigt. Landgänge soll es keine gegeben haben, sagt eine Sprecherin der Stadt Wien gegenüber Ö1. Das Schiff soll direkt von Passau nach Wien gefahren sein.

"Passagiere waren großteils geimpft"

Ursula Karnthaler vom Wiener Krisenstabes spricht im Interview mit PULS 24  über den Corona-Cluster.

Wie Sonja Fichtl, von der Stadt Wien, gegenüber PULS 24 bestätigt, sollen mittlerweile alle Passagiere Wien verlassen haben. Seit 8:00 Uhr früh seien vier Busse unterwegs, um die Touristen wieder nach Deutschland zu bringen. Die erkrankten und gesunden Touristen wurden für den Transport getrennt. Auch der Busfahrer ist von den Passagieren abgesondert, heißt es von der Stadt Wien gegenüber "Ö1". Eine Hospitalisierung war für keinen der Corona-Kranken, darunter auch vier betroffene Crew-Mitglieder, notwendig.

Auf einem aus Deutschland gekommenen Kreuzfahrtschiff ist in Wien ein Corona-Cluster entdeckt worden: Bei 80 Personen an Bord fiel der Test positiv aus.

Die Stadt Wien bietet Touristen routinemäßig an, sich auf Corona testen zu lassen - so wurde der Cluster entdeckt. Alle Menschen an Bord wurden unter Quarantäne gestellt, sie haben das Schiff nicht verlassen. Am Donnerstag wurde damit begonnen, die 174 Passagiere nach Deutschland zu transportieren: "Einer von vier Bussen ist bereits unterwegs", sagte eine Sprecherin des Wiener Krisenstabes am Vormittag zur APA.

Quelle: Agenturen / Redaktion / lam