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Bushido gewinnt Millionen-Streit gegen Ex-Manager

Heute, 12:40 · Lesedauer 1 min

Nach jahrelangem Gerichtsstreit ist klar: Bushidos Ex-Manager muss dem Rapper Einnahmen in Millionenhöhe zahlen. Das Kammergericht Berlin hat eine Berufung von Arafat Abou-Chaker gegen ein Urteil des Landgerichts Berlin vom September 2023 zurückgewiesen und damit dessen Entscheidung bestätigt, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Nach dem Urteil muss der 49-Jährige knapp 1,8 Millionen Euro plus Zinsen an Bushido zahlen.

Hintergrund ist, dass es aus Sicht des Gerichts keinen Managementvertrag zwischen den beiden gegeben hat. Der Rapper hätte deshalb seinem damaligen Geschäftspartner, der als Berliner Clan-Chef gilt, die Summe nicht zahlen müssen.

Nach dem Gerichtsbeschluss muss Abou-Chaker die Kosten des Prozesses zahlen. Der 2. Zivilsenat Senat hat den Streitwert für das Berufungsverfahren auf etwas über drei Millionen Euro festgesetzt, wie der Sprecher sagte. Die Trennung von Bushido, mit bürgerlichem Namen Anis Mohamed Ferchichi, und seinem Ex-Manager beschäftigt seit Jahren die Justiz in Berlin und Brandenburg.

Zusammenfassung
  • Das Kammergericht Berlin hat die Berufung von Bushidos Ex-Manager Arafat Abou-Chaker gegen ein Urteil aus September 2023 zurückgewiesen und damit bestätigt, dass dieser knapp 1,8 Millionen Euro plus Zinsen an Bushido zahlen muss.
  • Das Gericht stellte fest, dass es keinen Managementvertrag zwischen dem Rapper und Abou-Chaker gab, weshalb Bushido seinem damaligen Geschäftspartner die Summe nicht hätte zahlen müssen.
  • Abou-Chaker muss neben der Zahlung an Bushido auch die Prozesskosten übernehmen, der Streitwert im Berufungsverfahren wurde auf über drei Millionen Euro festgesetzt.