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Schneechaos

Tirol: Bus auf Lechtalstraße von Lawine erfasst

Heute, 07:52 · Lesedauer 1 min

Großes Glück haben Freitagfrüh zwölf Insassen eines Busses in Bach im Tiroler Bezirk Reutte gehabt.

Gegen 5.00 Uhr ging eine Lawine auf die Lechtalstraße (B198) nieder, erfasste den Bus und schob ihn von der Straße ab. Verletzt wurde niemand, sagte ein Polizeisprecher zur APA. 

Es soll sich laut Medienberichten um einen Firmenbus mit Mitarbeitern gehandelt haben.

Lawinengefahrstufe 4

Im Einsatz standen die Bergrettung Elbigenalp - sie sondierte den Lawinenkegel - sowie Polizei und Straßenmeisterei. Eine lokale Umleitung wurde eingerichtet.

In großen Teilen des Bundeslandes herrschte vor allem in höhere Lagen weiter Lawinengefahrenstufe 4, also große Gefahr. Mit Neuschnee und starkem Westwind entstanden Triebschneeansammlungen, die an allen Expositionen oberhalb der Waldgrenze sehr störanfällig waren.

Schneebretter könnten teilweise in tiefe Schichten durchreißen und groß werden, wurde gewarnt.

Land und Lawinenwarndienst appellierten zudem eindringlich an Wintersportler, von Touren und Fahrten im freien Skiraum abzusehen. In den vergangenen Tagen waren zwei Lawinentote zu beklagen und zahlreiche Einsätze zu verzeichnen gewesen.

Video: Extreme Lawinengefahr in den Alpen

Zusammenfassung
  • Am Freitag gegen 5.00 Uhr wurde ein Bus mit zwölf Insassen auf der Lechtalstraße (B198) in Bach, Tirol, von einer Lawine erfasst und von der Straße abgedrängt.
  • Verletzt wurde niemand, die Bergrettung Elbigenalp, Polizei und Straßenmeisterei waren im Einsatz und richteten eine lokale Umleitung ein.
  • Im Bundesland Tirol herrschte Lawinenwarnstufe 4, es gab in den vergangenen Tagen bereits zwei Lawinentote und zahlreiche Einsätze, weshalb Wintersportler eindringlich vor Touren im freien Skiraum gewarnt wurden.