APA/APA/HANS KLAUS TECHT/HANS KLAUS TECHT

Brand in Wohnhaus: 23 Bewohner in Sicherheit gebracht

Heute, 14:28 · Lesedauer 1 min

Bei einem Brand in einem Mehrparteienhaus in Zell am See (Pinzgau) haben die Einsatzkräfte Sonntagfrüh das gesamte Gebäude evakuiert. Insgesamt wurden 23 Personen in Sicherheit gebracht, verletzt wurde niemand. Das Feuer war aus noch unbekanntem Grund gegen 5.00 Uhr in einer Wohnung im Dachgeschoß ausgebrochen und wurde von der Feuerwehr gelöscht. Weil das Haus derzeit nicht mehr bewohnbar ist, hat die Stadtgemeinde Ersatzunterkünfte organisiert, informierte die Polizei.

Ein Hausbewohner hatte den Brand bemerkt und sofort seine Frau und den Sohn geweckt und die Einsatzkräfte alarmiert. Bei der Flucht aus dem Haus klopften sie noch an allen Wohnungstüren. Die alarmierten Feuerwehrleute durchsuchten schließlich mit schwerem Atemschutz alle Wohnungen und brachen dazu auch vier Türen auf. Alle 23 Hausbewohner wurden vorübergehend in die Polizeiinspektion gebracht, inzwischen sind sie laut Feuerwehr in zwei nahe gelegenen Hotels einquartiert worden.

Das Feuer war dann bald gelöscht, danach wurde das Gebäude noch belüftet. Die Wohnung, in der es gebrannt hat, ist völlig zerstört. Aber auch das Dach und der Kamin wurden beschädigt. Die Polizei wird nun gemeinsam mit Sachverständigen die Brandursache ermitteln.

Zusammenfassung
  • Bei einem Brand in einem Mehrparteienhaus in Zell am See wurden am Sonntagfrüh 23 Bewohner evakuiert und in Sicherheit gebracht.
  • Das Feuer brach gegen 5.00 Uhr im Dachgeschoß aus, zerstörte eine Wohnung sowie Teile von Dach und Kamin, verletzt wurde niemand.
  • Da das Haus derzeit unbewohnbar ist, organisierte die Stadtgemeinde Ersatzunterkünfte, und die Polizei ermittelt gemeinsam mit Sachverständigen die Brandursache.