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Brand eines Bauernhofs führt zu Großeinsatz in Tirol

07. Juli 2022 · Lesedauer 2 min

Ein Brand in einem Bauernhof in Zell am Ziller (Bezirk Schwaz) hat am Mittwochabend in Tirol zu einem Großeinsatz von Feuerwehren geführt. Das Feuer war im Wirtschaftsgebäude ausgebrochen, ein Übergreifen der Flammen auf das angeschlossene Wohnhaus konnte laut Polizei nicht verhindert werden. Bewohner des Hauses sowie Gäste mussten in Sicherheit gebracht werden. Eine Person wurde bei der Flucht am Fuß verletzt, sechs Tiere - vier Schweine und zwei Hasen - verendeten.

Der 67-jährige Senior-Hofbesitzer bemerkte den Brand gegen 17.15 Uhr bei einem Rundgang im Bereich des Wirtschaftsgebäudes. Wie die Exekutive mitteilte, standen der Heustadl und das Wirtschaftsgebäude innerhalb kürzester Zeit in Vollbrand, auch das angrenzende Wohnhaus war betroffen. Ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbarhäuser verhinderte die Feuerwehren.

Wegen der starken Rauchentwicklung und des Feuerwehreinsatzes wurde die B 169 Zillertalstraße von Zell-Nord bis Ramsau vorübergehend für den gesamten Verkehr gesperrt und eine lokale Umleitung eingerichtet. Die Brandursache war noch unklar, die Ermittlungen würden am Donnerstag fortgeführt, hieß es. Die evakuierten Tiere wurden bei benachbarten Landwirtschaften untergebracht, für die Gäste wurde eine Ersatzunterkunft organisiert. Der Sachschaden ist groß.

Im Einsatz standen etwa 200 Feuerwehrleute aus Zell am Ziller, Schwaz, Aschau, Stumm, Uderns, Ramsau, Jenbach und der Betriebsfeuerwehr des Verbundes sowie Polizei, Rettung und ein Notarztteam.

Quelle: Agenturen