APA/APA/THEMENBILD/EVA MANHART

Bombendrohung gegen Polizei in Linz

Eine Woche nach einer Bombendrohung gegen eine Linzer Schule hat ein anonymer Anrufer am Mittwoch um 11.20 Uhr angekündigt, das Polizeigebäude in der Nietzschestraße sprengen zu wollen.

Eine Mitarbeiterin der Telefonzentrale meldete, dass eine männliche Stimme erklärte, dass "in fünf Minuten" etwas explodiere, bestätigte Polizeisprecher David Furtner einen Bericht auf krone.at. Kurze Zeit später wurde Entwarnung gegeben, um 13.50 Uhr sei der Einsatz vorbei gewesen.

Entwarnung nach Bombendrohung

Nach dem Telefonat wurde sofort damit begonnen, das Gebäude, in dem sich rund 200 Personen aufhielten, zu räumen. Als es nach der Fünf-Minuten-Frist zu keiner Explosion kam, entschied man, dennoch die Räumung fortzusetzen. Auch Spürhunde durchsuchten das Gebäude.

Kurz vor 13.00 Uhr gab es dann endgültige Entwarnung, eine Stunde später war der Einsatz offiziell beendet.

Nun laufen die Ermittlungen. Vorerst konnte Furtner noch nicht sagen, ob die Drohung im Zusammenhang mit jener gegen die Linzer Schule bestehe. Mittwoch vergangener Woche war bei der Polizei eine E-Mail eingegangen, in der es hieß, dass eine Bombe in dem Gymnasium sei.

377 Personen wurden in Sicherheit gebracht, verdächtige Gegenstände wurden nicht gefunden. Seitdem wird nach dem Verfasser der Mail gesucht.

Video:

Bombenalarm in Kalsdorf: Zeugen Jehovas als Ziel

ribbon Zusammenfassung
  • Eine Woche nach einer Bombendrohung gegen eine Linzer Schule hat ein anonymer Anrufer am Mittwoch um 11.20 Uhr angekündigt, das Polizeigebäude in der Nietzschestraße sprengen zu wollen.
  • Eine Mitarbeiterin der Telefonzentrale meldete, dass eine männliche Stimme erklärte, dass "in fünf Minuten" etwas explodiere, bestätigte Polizeisprecher David Furtner einen Bericht auf krone.at.
  • Kurze Zeit später wurde Entwarnung gegeben, um 13.50 Uhr sei der Einsatz vorbei gewesen.