Bergrettung absolvierte im Vorjahr mehr Einsätze
"Die steigenden Einsatzzahlen zeigen eindrucksvoll, wie stark das alpine Gelände genutzt wird - sie zeigen aber auch, dass viele Notfälle vermeidbar wären", betonte Stefan Hochstaffl, Präsident des Österreichischen Bergrettungsdienstes. Sicherheit erfordere weit mehr als gute Ausrüstung und körperliche Fitness. Entscheidend sei das Wissen über alpine Gefahren. "Wer Risiken nicht erkennt, kann sie weder vermeiden noch angemessen darauf reagieren." Besonders häufig liege der Ursprung darin, dass Gefahren im Vorfeld gar nicht oder falsch wahrgenommen werden.
"Ein Gipfel oder ein Ziel ist niemals wichtiger als die sichere Rückkehr", so Hochstaffl. In Österreich stehen aktuell 13.129 Ehrenamtliche sowie 228 Bergrettungshunde in 288 Ortsstellen bereit.
Zusammenfassung
- Der Österreichische Bergrettungsdienst absolvierte 2025 insgesamt 10.912 Einsätze und verzeichnet damit einen weiteren Anstieg gegenüber den Vorjahren (2024: 10.097; 2023: 9.658).
- Insgesamt wurden 11.104 Personen geborgen, davon 8.518 verletzt, 2.233 unverletzt und 234 konnten nur noch tot geborgen werden.
- Präsident Stefan Hochstaffl betonte: "Ein Gipfel oder ein Ziel ist niemals wichtiger als die sichere Rückkehr" und hob hervor, dass viele Notfälle durch besseres Wissen über alpine Gefahren vermeidbar wären.
