APA/APA/THEMENBILD/HERBERT NEUBAUER

Australier verschickt Echsen in Popcornsackerln: verurteilt

Heute, 10:37 · Lesedauer 1 min

Ein Australier, der heimische Echsen und andere Reptilien in Popcornsackerln und Keksdosen außer Landes verschicken wollte, ist zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Es handle sich um das bisher höchste je in dem Land wegen Wildtier-Schmuggels verhängte Urteil, erklärte die australische Umweltbehörde am Dienstag. Insgesamt entdeckten Ermittler 101 Reptilien in zum Versand nach Hongkong, Südkorea, Sri Lanka und Rumänien bestimmten Paketen.

Darunter befanden sich Bartagamen, Zwergskinke und Tannenzapfenechsen. Die Tiere seien in Stoffbeutel gewickelt und dann in Popcornsackerln, Keksdosen und in einem Fall in einer Damenhandtasche versteckt in Pappkartons verpackt worden, schilderte die Umweltbehörde. Der Täter spannte demnach andere Leute ein, um die Pakete für ihn zur Post zu bringen. Dennoch konnten die Ermittler ihn schließlich aufspüren und festnehmen.

Zusammenfassung
  • Ein Australier ist zu acht Jahren Haft verurteilt worden, weil er 101 heimische Echsen und andere Reptilien außer Landes schmuggeln wollte.
  • Die Tiere wurden in Stoffbeuteln, Popcornsackerln, Keksdosen und einer Damenhandtasche versteckt und sollten nach Hongkong, Südkorea, Sri Lanka und Rumänien verschickt werden.
  • Es handelt sich laut Umweltbehörde um das bislang höchste Urteil in Australien wegen Wildtier-Schmuggels.