Angeschrien, bedrängt, belästigt: Neue Vorwürfe gegen Wolfgang Fellner

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Medienmacher Wolfgang Fellner wird erneut von einer ehemaligen Mitarbeiterin sexuelle Belästigung vorgeworfen. Fellner bestreitet alle Vorwürfe.

Ex-Oe24-Moderatorin Nora Kahn soll von Wolfgang Fellner mehrmals angeschrien, bedrängt und sexuell belästigt worden sein, wie Kahn gegenüber dem "Standard" nun offenlegt. Fellner soll Kahn unter anderem auch zu einer Bootsfahrt auf einem bayrischen See eingeladen haben. Dort soll der Medienmacher zu Kahn gesagt haben: "Du gehörst eh einmal ordentlich durchgebumbst".

Fellner bestreitet Vorwürfe

Fellner selbst bezieht auf Nachfrage des "Standards" zu dem Bootsausflug nicht konkret Stellung. Er habe im Tagesgeschäft kaum mit Kahn Kontakt gehabt. Laut Fellner sei es "niemals" zu Belästigungen gegenüber der Ex-Oe24-Mitarbeiterin gekommen. "Die Beziehung war aus meiner Sicht eine einvernehmlich freundschaftliche", wird der Medienmacher zitiert. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Nora Kahn ist nicht die erste ehemalige Mitarbeiterin Fellners, die dem Medienmacher sexuelle Belästigung vorwirft. Die ehemaligen Mitarbeiterinnen Raphaela Scharf, Katia Wagner, Angela Alexa und zwei weitere Frauen machten ihre Erfahrungen bereits öffentlich. Fellner wurde bereits zweimal strafrechtlich wegen übler Nachrede verurteilt, weil er die Schilderungen seiner Opfer als Lüge bezeichnet hatte.

Wagner: Fellner "spielt mit Angst und Druck"

Bei PULS 24-Infochefin Corinna Milborn melden sich die ehemaligen Mitarbeiterinnen Raphaela Scharf und Katia Wagner zu Wort. Sie berichten von ihren Erlebnissen mit Fellner

So wie andere Frauen auch, die von Fellner belästigt worden sein sollen, will Kahn zunächst nicht klagen. Sie strebe aber ein Verfahren vor der Gleichbehandlungskommission an. Für Fellner gilt die Unschuldsvermutung.

ribbon Zusammenfassung
  • Medienmacher Wolfgang Fellner wird erneut von einer ehemaligen Mitarbeiterin sexuelle Belästigung vorgeworfen.
  • So wie andere Frauen auch, die von Fellner belästigt worden sein sollen, will Kahn zunächst nicht klagen. Sie strebe aber ein Verfahren vor der Gleichbehandlungskommission an.
  • Fellner bestreitet alle Vorwürfe.
  • Es gilt die Unschuldsvermutung.