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Alle sieben Verschütteten nach Minenglück in Mexiko tot

11. Juni 2021 · Lesedauer 1 min

Keiner der sieben verschütteten Bergarbeiter hat das Minenunglück in Mexiko vor einer Woche überlebt. Der letzte der Toten sei am Vortag geborgen worden, teilte Staatspräsident Andres Manuel Lopez Obrador am Freitag in seiner täglichen Pressekonferenz mit. Nach schwerem Regen war es in dem Kohlebergwerk im nördlichen Bundesstaat Coahuila am 4. Juni zu einem Wassereinbruch gekommen. Die ersten vier Leichen wurden am Wochenende geborgen. Die Kumpel waren ertrunken.

Nach einer Mitteilung der Organisation Pasta de Conchos, die sich seit einer Explosion in einer anderen Kohlemine in Mexiko mit 65 Toten im Jahr 2006 für Bergarbeiter einsetzt, hätte das Unglück verhindert werden können. Die Gruppe hatte bereits vor acht Monaten vor gefährlichen Bedingungen in der betroffenen Mine in der Gemeinde Muzquiz und anderen in der Gegend gewarnt. Das Bergwerk war im vergangenen Oktober nach einer Inspektion geschlossen worden, durfte im Dezember aber wiederöffnen, nachdem nach Angaben des Gouverneurs von Coahuila, Miguel Angel Riquelme, Mängel behoben worden waren.

Quelle: Agenturen