APA - Austria Presse Agentur

Ab Mitternacht sind Gesichtsschilder nicht mehr erlaubt

02. Nov 2020 · Lesedauer 1 min

Ab Mitternacht sind Gesichtsschilder oder Kinnvisiere nicht mehr erlaubt. Dann muss in öffentlichen Verkehrsmitteln, Gebäuden und Geschäften ein eng anliegender Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist in fast allen öffentlich zugänglichen Indoor-Bereichen, aber auch bei zahlreichen Freiluft-Veranstaltungen Pflicht. Ab Mitternacht sind Gesichtsschilder oder Kinnvisiere nicht mehr erlaubt. Eigentlich hätte eine Übergangsfrist bis 7. November 2020 gelten sollen, mit der neuen Verordnung tritt das Verbot bereits heute in Kraft.

Ab dann ist nur mehr ein eng anliegender Mund-Nasen-Schutz zulässig. So heißt es in der neuen Verordnung: "Beim Betreten öffentlicher Orte in geschlossenen Räumen ist (...) eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen."

Die Maskenpflicht gilt in öffentlichen Verkehrsmitteln (auch Seilbahnen, Flugzeugen, Reisebussen, Ausflugsschiffen), beim Einkaufen und bei Dienstleistungen mit Kundenkontakt. Neu ist, dass die MNS-Pflicht nun explizit auch in U-Bahn-Stationen, Bahnsteigen, Haltestellen, Bahnhöfen und Flughäfen gilt.

Die Wiener Linien ersuchen Kundinnen und Kunden ab morgen nur mehr eng anliegenden Masken und keine Gesichtsvisiere mehr zu verwenden.

Quelle: Agenturen / Redaktion / spe