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81 Einsätze für das Rote Kreuz in Salzburg

Heute, 11:43 · Lesedauer 2 min

Im Bundesland Salzburg hat es in der Silvesternacht keine Verletzten im Zusammenhang mit Knallkörpern gegeben, 32 Personen brauchten aber Hilfe wegen übermäßigem Alkoholkonsum, berichtete das Rote Kreuz. Rund 160 Rotkreuzhelferinnen und -helfer rückten insgesamt zu 81 Einsätzen aus. Natürlich kam es auch zu Einsätzen wegen Pyrotechnik-Missbrauchs, wie die Polizei mitteilte.

Die Beamten hielten einige Menschen, vor allem Jugendliche, an, die widerrechtlich Feuerwerkskörper verwendeten oder mit sich führten. Ein 18- und ein 19-jähriger Österreicher gaben um 22.00 Uhr in einem Garten in der Stadt Salzburg mehrere Schüsse in die Luft ab. Gegen den 19-Jährigen bestand bereits ein behördliches Waffenverbot. Kurz nach Mitternacht feuerte ein 20-jähriger Österreicher am rechten Salzachufer mehrere Schüsse mit einer Schreckschusspistole ab. Die Waffen wurden sichergestellt und die Männer angezeigt. Ein 42-jähriger Iraner warf in der Griesgasse mehrere Böller in einen öffentlichen Mistkübel und wurde angehalten. Bei mehreren gemeldeten Bränden von Hecken und Fassaden in der Stadt und den umliegenden Gemeinden wurde niemand verletzt.

Nach einer gefährlichen Drohung wurde in der Stadt Salzburg ein 33-jähriger afghanischer Staatsbürger festgenommen. Zu einem versuchten Raub kam es in einem Nachtlokal. Ein 27-jähriger Afghane bedrohte in den frühen Morgenstunden seinen früheren Arbeitgeber mit einem Messer und forderte eine hohe Geldsumme. Ein Gast versuchte zu schlichten und wurde ebenfalls bedroht. Da setzte er Pfefferspray ein und verletzte den 27-Jährigen leicht. Dieser wurde festgenommen.

Zusammenfassung
  • In der Silvesternacht kam es im Bundesland Salzburg zu 81 Einsätzen des Roten Kreuzes, wobei rund 160 Helfer im Einsatz waren und 32 Personen wegen übermäßigem Alkoholkonsum Hilfe benötigten.
  • Die Polizei musste mehrfach wegen widerrechtlicher Verwendung von Pyrotechnik und Schreckschusswaffen einschreiten, wobei mehrere Jugendliche und junge Männer angezeigt wurden.
  • Bei mehreren Bränden sowie einem versuchten Raub und einer gefährlichen Drohung gab es keine schwerwiegenden Verletzungen, aber mehrere Festnahmen.