APA - Austria Presse Agentur

46.000 Personen im Bezirk Schwaz geimpft

16. März 2021 · Lesedauer 2 min

Die Impfaktion im Tiroler Bezirk Schwaz ist weitestgehend abgeschlossen. Rund 46.000 von insgesamt 64.000 Personen wurden geimpft.

"Schwaz ist die erste europäische Region, die durchgeimpft ist", sagte der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) am Dienstag nicht ohne Stolz. Er sprach der Bevölkerung seinen Dank für die Teilnahme an der Impfaktion im Bezirk aus. Vereinzelt sollen auch in den kommenden Tagen noch Impfungen im Bezirk Schwaz stattfinden. Zudem wurde mit der Immunisierung der Über-65-Jährigen und der Risikopatienten in angrenzenden und naheliegenden Gemeinden begonnen, teilte Platter mit.

Bilanz am Ende der Woche

Nachdem aus den Impfstoff-Fläschchen anstatt sechs vielfach sieben Dosen verimpft wurden, konnten auch Personen geimpft werden, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit einer erhöhten Infektionsgefahr ausgesetzt sind und im Bezirk Schwaz arbeiten - unter anderem Lehrer, Elementarpädagogen sowie Gesundheits- und Strukturpersonal. 

"Eine endgültige Bilanz zur Impfaktion in Schwaz wird Ende dieser Woche vorliegen. Wir stehen bereits in engem Austausch mit der Medizinischen Universität, wo derzeit die Fragebögen ausgezählt und überprüft werden", kündigte Platter an. Bereits jetzt lasse sich aber sagen, dass die Teilnahme an der Studie die Erwartungen übertroffen haben.

Stufenweise Impfung der Über-65-Jährigen

Die Abläufe an den 26 Impfstandorten hätten hervorragend funktioniert. Nun gehe es darum, die Impfungen auch in den weiteren Teilen Tirols weiter auszurollen, erklärte LHStv. Ingrid Felipe (Grüne), die alle Personen, die sich impfen lassen wollen, dazu aufrief, sich schnellstmöglich über www.tirolimpft.at vormerken zu lassen.

Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg (ÖVP) sagte, dass nun die Immunisierung der Über-65-Jährigen in den fünf von Ausreisetestkontrollen betroffenen Gemeinden Roppen, Haiming, Arzl im Pitztal, Virgen und Matrei in Osttirol als nächstes am Plan stehe. Die Impfdosen dafür würden aus dem regulären Impfkontingent des Landes stammen. Kommende Woche werde auch stufenweise mit der Impfung der über 65-Jährigen durch niedergelassene Ärzte beginnen, berichtete Tilg.

Quelle: Agenturen