APA - Austria Presse Agentur

366 Schulklassen österreichweit in Quarantäne, 285 davon in Wien

14. Sept 2021 · Lesedauer 2 min

Mit Stand Dienstag befinden sich nach dem Schulstart und der ersten Testoffensive österreichweit 366 Schulklassen in Quarantäne.

Aufgrund positiver Corona-Tests wurden seit vergangener Woche österreichweit 366 Schulklassen in Quarantäne geschickt, berichtet der "Standard" unter Berufung auf das Bildungsministerium. Davon entfiel mit 285 Schulklassen der überwiegende Teil auf die Bundeshauptstadt Wien. In Niederösterreich waren es 80 Schulklassen. In den westlichen Bundesländern ist die Schule allerdings erst am Montag wieder gestartet.

Von den 285 Wiener Schulklassen in Quarantäne entfiel demnach mehr als die Hälfte – konkret 149 Klassen - auf die Primarstufe (Vorschule, Volksschule, Sonderschule). 76 weitere wurden in der Sekundarstufe 1 (fünfte bis achte Schulstufe) verzeichnet, 60 in der Sekundarstufe 2.

In Niederösterreich wurden von den 80 geschlossenen Klassen 31 im Bereich der Primarstufe, 24 in der Sekundarstufe 1 und 25 in der Sekundarstufe 2 verzeichnet.

Quarantäne-Regeln sollen gelockert werden

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) hat inzwischen angekündigt, die Quarantäne-Regelungen lockern zu wollen. So sollen sich Schülerinnen und Schüler bald nach fünf anstelle von bisher zehn Tagen aus der Quarantäne freitesten können. Zudem sollen nur mehr direkte Sitznachbarn eines positiv getesteten Schulkindes in Quarantäne müssen. Diese Lockerungen sind aber noch nicht fix.

Corona: Neue Quarantäne-Regel für Schulen

PULS 24 Anchor Thomas Mohr über die Corona-Maßnahmen in Schulen und die Ausweitung der FFP2-Maskenpflicht.

Mikrobiologe fordert durchgehendes PCR-Testen

Mikrobiologe Michael Wagner sagte vor kurzem im PULS 24 Interview, durchgehendes PCR-Testen in Schulklassen würde eine Quarantäne überflüssig machen, da Infektionen so frühzeitig erkannt und unterbunden werden könnten. In so einem Fall würde eine mehrtägige FFP2-Maskenpflicht in der Klasse zur Prävention reichen.

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Stephan HoferQuelle: Redaktion / hos