APA/APA/dpa/DPA/DANIEL REINHARDT

2025 in Österreich 330 km Trinkwasserleitungen verlegt

Heute, 10:34 · Lesedauer 1 min

Im Jahr 2025 sind in Österreich im Bereich der Trinkwasserversorgung 330 Kilometer Wasserleitungen neu errichtet worden, in der Abwasserversorgung entstanden 355 Kilometer neue Kanäle. Das teilte das Umweltministerium (BMLUK) am Samstag anlässlich des Weltwassertags am 22. März mit. "Gerade im Hinblick auf den Klimawandel ist die Sicherung und Modernisierung der Wasserinfrastruktur eine zentrale Aufgabe der Daseinsvorsorge", sagte Wasserminister Norbert Totschnig (ÖVP).

"Im vergangenen Jahr haben wir als Umweltministerium die Gemeinden mit 168 Millionen Euro bei der Trinkwasserversorgung und der Abwasserentsorgung unterstützt", teilte Totschnig am Samstag in einer Aussendung mit. "Für 2026 stehen weitere 126 Millionen für hochwertige Trink- und Abwasserprojekte bereit." Damit sollen sowohl die Versorgungssicherheit mit Trinkwasser als auch der Gewässerschutz sichergestellt werden.

Mehr als die Hälfte der Trinkwasserleitungen und rund 30 Prozent der Abwasserleitungen in Österreich wurden laut Ministerium vor 1983 gebaut. Aus diesem Grund seien laufende Sanierungen und Instandhaltungen wichtig. Um eine fundierte Datengrundlage für künftige Entscheidungen zu schaffen, startet das BMLUK in Kürze eine bundesweite Erhebung bei den Gemeinden und Verbänden. Ziel sei es, den zukünftigen Investitionsbedarf in die Trinkwasser- und Abwasserinfrastruktur zu erheben.

Zusammenfassung
  • Im Jahr 2025 wurden in Österreich 330 Kilometer neue Trinkwasserleitungen und 355 Kilometer neue Abwasserkanäle errichtet.
  • Das Umweltministerium unterstützte die Gemeinden im vergangenen Jahr mit 168 Millionen Euro, für 2026 sind weitere 126 Millionen Euro für Wasserprojekte vorgesehen.
  • "Gerade im Hinblick auf den Klimawandel ist die Sicherung und Modernisierung der Wasserinfrastruktur eine zentrale Aufgabe der Daseinsvorsorge", betonte Wasserminister Norbert Totschnig (ÖVP).